Auf die Frage „Sollten wir die Sommer- oder Winter- (Normal-)zeit beibehalten?“ sprachen sich 772 von 1122 Teilnehmern für die Winterzeit aus. Das sind etwas mehr als 68 Prozent. Lediglich rund 26 Prozent (291 Nutzer) favorisieren die Sommerzeit. Und ganz ohne eine bestimmte Präferenz (“ist mir egal“) äußerten sich etwa fünf Prozent der Teilnehmer. Eine ähnliche Tendenz ließ sich auch bei den Facebook-Kommentaren zum Artikel, der einen Faktencheck zum Thema beinhaltet, erkennen.

Tatsächlich gibt es demnach keinen Nachweis, dass mit der Einführung der Sommerzeit in einem relevanten Maß Energie gespart werden konnte. Das Umweltbundesamt argumentiert: „Zwar wird durch die Zeitumstellung im Sommer tatsächlich abends weniger häufig das Licht angeknipst – im Frühjahr und Herbst jedoch wird in den Morgenstunden auch mehr geheizt. Das hebt sich gegenseitig auf.“

Die Zeitumstellung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit

Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass die Zeitumstellung die Gesundheit beeinflusst. So stellte die Krankenkasse DAK in einer Langzeitbeobachtung fest, dass in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung 25 Prozent mehr Patienten mit Herzbeschwerden ins Krankenhaus kamen als im Jahresdurchschnitt. Eine Beobachtung, die manche RUNDSCHAU-Leser teilen. So schreibt eine Facebook-Nutzerin: „Warum wird es nicht gleich abgeschafft. So ein Hinauszögern ist nervig und geht mir an die Gesundheit“. Andere RUNDSCHAU-Leser schreiben: „Es wird Zeit! MEZ!“ oder „Wenn die Sommerzeit abgeschafft wird, haben wir die normale Zeit endlich wieder und alles ist, wie es schon vor Jahrhunderten war.“

Die Befürworter einer dauerhaften Sommerzeit hielten sich auf Facebook eher zurück. Eine Nutzerin schreibt: „Nervig, ich möchte für immer Sommerzeit“.

Auf die Belastung, die einige Beschäftigte durch Schichtarbeit haben, weisen ebenfalls einige Nutzer hin.