Dadurch gelang es ihnen schnell, sich mit 5:1 abzusetzen. Trainer Büchl reagierte und nahm die Auszeit für das Finsterwalder Team, um seine Mannschaft wach zu rütteln und wieder auf das Spiel einzustellen.

Die Deckung der Sängerstädter agierte jetzt wesentlich wacher, lediglich im Angriff fanden die Grün-Weißen nicht zu ihrem Spiel. Symptomatisch für das Angriffsspiel der BSV-Männer war, dass sogar die sonst so sicheren Siebenmeterwerfer Nerven zeigten. Aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung gelang es den Sängerstädtern kaum, den Gegner ernsthaft zu gefährden und somit war der Halbzeitstand von 11:18 aus Sicht des BSV durchaus gerechtfertigt. Nach der Halbzeitpause wollten die Grün-Weißen versuchen, sich noch einmal heranzukämpfen, um zu zeigen, dass sie selbst mit solch starken Gegnern mithalten können. Allerdings gelang es den Gästen auch im zweiten Spielabschnitt nicht, sich in Normalform zu präsentieren. Beim Stand von 22:13 blieb dem Trainer nichts anderes übrig, als erneut die Auszeit zu nehmen, um eine neue taktische Richtung vorzugeben. Michael Meyer sollte in den Angriffreihen der Sängerstädter für frischen Wind sorgen. Doch auch die Spieler der TSG ließen nicht locker und bauten ihren Vorsprung immer weiter aus und konnten am Ende einen deutlichen Sieg mit 39:24 verbuchen.

Trainer Büchl äußerte sich nach dem Spiel aber durchaus positiv gestimmt: „Trotz dieser Niederlage ist in der gesamten Mannschaft ein Aufwärtstrend zu erkennen.“

Finsterwalde: Becker und Reinhold (beide Tor), Kurtz (7 Tore), Patzigk (4), Graß (3), Zikoll (3), Meyer (2), Müller (2), Barthel (1), Scholz (1), Kaßner (1), Schreck, Drangosch und Kasprick.