„Wenn wir unsere Vereine beim Organisieren solcher Jubiläen nicht unterstützen würden, wer denn dann?“, sagte er.

Im Jahr 1234 wurde Rückersdorf erstmalig urkundlich erwähnt. „So dachten wir uns, die alten Traditionen hochzuhalten“, sagte Kevin Müller. „Wenn alle Vereine mitziehen, können wir für unsere Mitbewohner etwas auf die Beine stellen“, ergänzte Simon Keilwagen. Der Aufwand mit Schlagerparty, Kinderfest mit Schminken und Fassbrause, dem Auftritt der Tanzmäuse von Elke Wondzinski und der Heidemusikanten hat sich gelohnt, lobten die Gäste. Nur die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Gudrun Grießl, war traurig: „Wir wollten Drachen steigen lassen, aber es wehte kein Wind. So verschieben wir das Drachenfest.“

Lothar Belger, Vorsitzender der Rückersdorfer Schützengilde, organisierte ein Armbrustschießen. Der Vorsitzende lobte die Initiative der Jugendlichen zum Wahren der Traditionen und war froh, zum 777-Jährigen auch gleich Mitgliederwerbung machen zu können. Und Bürgermeister Wilfried Büchner lobte die Arbeit der Jugendkoordinatorin Antje Schulz.