Was schenkt man einem Baby, das alles haben kann? Diese Frage treibt Firmen und Regierungen in aller Welt um - schon bevor Herzogin Kate ihr "Royal Baby" zur Welt gebracht hat. Und so werden Kate und William mit Geschenken geradezu überhäuft. Das Spektrum reicht von praktisch bis regelrecht bizarr.

Die lokale Filiale der Supermarktkette Asda im walisischen Anglesey - wo das Paar bisher lebte - hat den Eltern ihren eigenen Parkplatz zur Verfügung gestellt. "Reserviert für Ihre Königliche Hoheit" steht auf dem Asphalt geschrieben.

Ein Unternehmen hat den Juwelier Theo Fennell damit beauftragt, eine Weißgold-Kette im Wert von 10 000 Pfund (11 500 Euro) für Kate zu fertigen. Das Schmuckstück ist aber nicht ausschließlich für die Abendgarderobe gedacht - es umfasst auch ein weißgoldenes Becherchen, einen sehr exklusiven Behälter für Säuglingscreme.

Auch die Tierschützer nutzen die Aufmerksamkeit rund um die Geburt. Sie wollen den Royals ein falsches Schaffell für das Kind zukommen lassen. "Die Schaffell-Decken, die in einigen Gegenden Großbritanniens traditionell für Neugeborene verwendet werden, seien das Produkt von Tierleid", teilte die Tierschutzorganisation Peta mit.

Tierschützerisch ebenfalls in Ordnung ist die Initiative von Australiens zurückgetretener Premierministerin Julia Gillard. Sie wollte dem Kind, das vielleicht auch einmal König oder Königin von Australien wird, ein Känguru stricken.

Die finnische Regierung versuchte es auf die bürgerliche Art: Sie schickte eines der Pakete nach Großbritannien, die in Finnland jedes Elternpaar nach der Geburt bekommt. Ein Palastsprecher in London zeigte sich "hocherfreut".