Das Team machte seine Sache gut.

Zunächst entwickelte sich eine doch recht ausgeglichene Partie, da die Gäste stark in der Abwehr standen. Niesky machte zwar Druck und hatte mehr von der Partie, doch so richtig kam der Spielfluss nicht zustande. Thomas Kliemt hatte die erste Chance, doch sein Abschluss war nicht zwingend genug.

Mit seinem schnellen Umkehrspiel kam der der Gast aus Rietschen zu der einen oder anderen Möglichkeit. So auch in der 16. Spielminute, doch Eintracht-Keeper Daniel Höher hatte den Ball sicher. Nieskys Lukasz Szynke hatte zehn Zeigerumdrehungen später eine gute Chance, aber auch er agierte im Abschluss nicht konzentriert genug.

So wogte die Partie auch in der Folge hin und her. Beide Mannschaften konnten ihre erspielten Chancen nicht nutzen. In der 35. Minute kamen die Gäste zu einer weiteren guten Möglichkeit, doch vor dem Seitenwechsel sollte kein Treffer mehr fallen.

Das gleiche Bild sahen die Zuschauer mit Beginn der zweiten Halbzeit. Beide Seiten erspielten sich gleich in den ersten Minuten Chancen, ohne jedoch zum Torjubel zu kommen. Als schließlich in der 64. Minute Eintracht-Kicker Szynke im Strafraum unfair von den Beinen geholt wurde, ertönte sofort der Pfiff des Schiedsrichters. Hilbrich trat an, doch er scheiterte mit seinem unplatzierten Schuss am Gästeschlussmann. In der 69. Minute musste dann Nieskys Torhüter Höher energisch eingreifen, um den Rückstand zu verhindern.

Die Eintracht tat sich auch in der Folge schwer gegen die gut stehenden Gäste. So dauerte es bis zur 76. Minute, als der Ball im FC-Kasten lag. Janus traf per Kopfball nach einem Eckstoß von der linken Seite. Die Führung war trotzdem nicht unverdient für die Spieler um Trainer Gerd Seifert, der dann in der 83. Minute den zweiten Treffer seiner Eintracht-Elf sah. Erneut war es Janus, der diesmal mit einem Flachschuss erfolgreich war. Nur zwei Minuten später hatten Gäste die Chance zum Anschluss, doch der Ball verfehlte das Nieskyer Tor knapp. Die letzte Chance der Begegnung hatte dann noch mal die Eintracht in der 87. Minute durch Gauernack, aber auch diese Gelegenheit blieb ungenutzt. Ohne Nachspielzeit dann der Abpfiff und man sah, dass es doch einiges zu kritisieren gab im Spiel der Nieskyer.

Doch das ist die Zeit der Vorbereitung, in der noch nicht alles perfekt laufen kann und die dazu dient, sich zum Beginn der zweiten Halbserie rechtzeitig präsent zu zeigen. Die Rietschener waren ein ebenbürtiger Partner in diesem Spiel und ein echter Gradmesser für die Eintracht.