Rückschau: Bereits im Jahr 2010 hatte ein Gutachten ergeben, dass Teupitz einen eigenen Notarztstandort braucht, erinnert der Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) in einer Pressemitteilung. Grund war unter anderem der zunehmende Verkehr auf der A 13. Den neuen Standort werden demnach Ärzte aus dem Asklepios Fachklinikum Teupitz und dem Klinikum Dahme-Spreewald absichern.

Nach langer Diskussion und Verhandlungen mit dem Nachbarn Teltow-Fläming und den Krankenkassen behält Luckau seinen zunächst gefährdeten Notarztstandort. In LDS gibt es damit ab dem 31. Dezember dieses Jahres fünf statt bisher vier Notarztstandorte. Eine weitere Änderung wird mit der Inbetriebnahme des neuen Flughafens BER im kommenden Jahr erwartet. Dann soll ein Notarzt von Königs Wusterhausen nach Schönefeld umgesetzt werden.

Das Gutachten aus dem Jahr 2010 hatte zudem ergeben, dass neue Rettungswachen in Golßen und Bestensee nötig werden. „Die Golßener wird im Jahr 2012 gebaut und in Betrieb gehen“, versichert der Landkreis. Hintergrund des Gutachtens war, dass die im Land Brandenburg geltenden Hilfsfristen von 15 Minuten überall eingehalten werden müssen. Die Rettungswache Bestensee soll 2013 entstehen, so der Zeitplan weiter. Wie Golßen von Luckau aus wird Bestensee dann von Königs Wusterhausen aus unterstützt.