Die Gerüstbauer sind am gestrigen Dienstag angerückt. Die komplizierten und aufwändigen Mauer-, Putz- und Schmiedearbeiten sollen bis Ende September ausgeführt sein. Beschädigte Ziegel müssen dafür sogar teilweise nachgebrannt werden, wie Bauamtsleiter Martin Konzag bestätigt. Die kupferne Spitze wird abgebaut, restauriert und wieder neu vergoldet. Durch den Mauerwerksschaden am Kirchturm zeigen sich besonders nach dem Starkregen der vergangenen Wochen große Wasserflecken an den Wänden, aufblühende Salze beschädigen die Kirchenmalerei, der Putz bröckelt ab und rieselt in die Orgelpfeifen. Für die Turmsanierung hat die Gemeinde Schipkau als Eigentümerin erfolgreich in den europäischen Fördertopf der ländlichen Entwicklung gegriffen. Aus dem eigenen Haushalt steuert Schipkau weitere 35 000 Euro hinzu. Für die Rettung der Kirche als kulturelles Zentrum der Gemeinde sind in Annahütte zahlreiche Kräfte mobilisiert worden. Es gab sogar eine spontane Spendensammlung, die über 1000 Euro erbrachte.