Januar 2013 per Beschluss vom DRK an die private Firma Krankentransport Herzig GmbH abgegeben. Wie ich inzwischen weiß, ist das ein übliches Verfahren.

Warum das so sein muss, ist mir aber schleierhaft. Es mag ja zur Zufriedenheit aller sein, wenn es ohne Probleme abläuft. Wenn es aber so wie in diesem Fall zugeht, finde ich es beschämend und unverhältnismäßig. Wieso kann der neue Betrieb einfach gehaltliche und andere betriebliche Regelungen, die zwischen dem Betrieb und seinen bisherigen Mitarbeitern abgeschlossen wurden, verweigern?

Der Mitarbeiter selbst ist ja überhaupt nicht gefragt worden, ob er den Betrieb wechseln wolle. Der völlig unschuldige Rettungsdienstler muss nun auch darüber hinaus seine Rechte einklagen gegenüber einem übermächtig wirkenden Gegner, der ausgerechnet auch sein neuer Arbeitgeber ist. Die Betriebsübergabe ist meiner Meinung nach ganz mies verlaufen und sollte unbedingt sachlich vernünftig überdacht werden. Der eingeschlagene Weg über das Arbeitsgericht findet meine Zustimmung. Voller Respekt und Hochachtung habe ich vernommen, dass die Betroffenen sich nicht unterkriegen lassen wollen.