Während eine Privathaftpflichtversicherung, die Kfz-Haftpflicht und eine gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung Pflicht sind, könnten Ältere auf viele andere Policen verzichten. Das berichtet die Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 10/2007).
Unnötig sei zum Beispiel eine Sterbegeldversicherung. Viele Versicherte zahlten im Lauf der Jahre dort mehr ein, als später ausgezahlt wird. Auch von einer Ausbildungsversicherung für die Enkel rät „Finanztest“ ab. Hohe Kosten für Abschluss und Risikoschutz schmälerten die Renditen und die langen Laufzeiten machten die Versicherung unflexibel. Rentner bräuchten zudem keine Krankentagegeldversicherung, da sie auch bei Krankheit ihre Rente weiter erhalten.
Auch bei den wichtigen Versicherungen lohnt ein Blick auf die Policen. Wer beispielsweise nur noch kurze Strecken mit dem Auto zurücklegt, kann eine niedrigere Kilometerzahl angeben und so den Preis für die Autoversicherung um fünf bis zehn Prozent reduzieren, erläutern die Experten.
Der Zeitschrift zufolge kann ein Rentnerpaar rund 360 Euro im Jahr sparen, wenn es zu günstigeren Anbietern wechselt und unnötigen Versicherungsschutz kündigt. (dpa/sha)