Über das Internet wurden entscheidende Hinweise auf zwei vermisste Kinder gegeben. Auch Körperverletzungen und Diebstähle konnten aufgeklärt werden. Als eine der Ersten bundesweit wurde die Polizei der niedersächsischen Landeshauptstadt in diesem Jahr bei Facebook aktiv. Nach Kritik von Datenschützern haben sich erste Behörden wieder aus dem Netzwerk verabschiedet. Ob die Polizei künftig weiter bei Facebook fahnden darf, entscheidet sich laut Niedersachsens Innenministerium nach Gesprächen auf Bundesebene Anfang 2012.

Rentner frisiert Auto mit Pappe zum Tanken

Mit Pappe und beachtlicher krimineller Energie hat ein 76-Jähriger in Dresden sein Auto für einen Tankbetrug frisiert. Der Rentner brachte an seinem Wagen Kennzeichen aus Pappe an und änderte sogar das Logo des Autos, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als Vorlage diente ihm der Wagen eines Nachbarn. Eine Frau hatte die Bastelarbeit des Mannes beobachtet und die Polizei informiert. Die stellte den 76-Jährigen, nachdem der ohne zu bezahlen getankt hatte. Sein Auto war da schon wieder im Urzustand. Der Senior muss sich nun wegen Betrugs und Kennzeichenmissbrauchs verantworten.

Krokodil schnappt sich Rasenmäher

Ein Arbeiter in einem australischen Tierpark ist beim Rasenmähen den Zähnen eines gigantischen Salzwasserkrokodils gefährlich nahe gekommen. „Alles ging so schnell, das war ganz schön schaurig“, erzählte Billy Collett am Mittwoch kurz nach seiner unheimlichen Begegnung mit „Elvis“, dem fünf Meter großen Star des Australian Reptile Park nördlich von Sydney. Er habe gemeinsam mit einem Kollegen gerade mit dem Mähen im Gehege des 500 Kilogramm schweren Krokodils begonnen, als Elvis aus seinem Teich herausschoss, sich den Rasenmäher schnappte und ihn in den Pool zerrte. Für das 50 Jahre alte Krokodil ging die Geschichte weniger glimpflich aus als für Collett: Es musste bei seinem Raubzug ein paar Zähne lassen.

Umfrage: Ehe ist weiterhin zeitgemäß

Die Ehe hat für die Deutschen weiterhin einen hohen Stellenwert. 71 Prozent der Deutschen befürworten ein Leben mit Trauschein, nur 28 Prozent sagen dazu Nein. Das geht aus einer am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten repräsentativen Umfrage im Auftrag des Magazins „Reader's Digest“ (Januar-Ausgabe) hervor.

Als größte Gefahr für eine Partnerschaft sehen die Befragten einen Seitensprung. 46 Prozent gaben an, die Untreue des Partners bedeute einen massiven Vertrauensverlust. 30 Prozent meinten, die Entfremdung voneinander sei der eigentliche Knackpunkt für eine Ehe. Für die Erhebung wurden 1003 Personen von Emnid befragt.