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| 02:46 Uhr

Reiseportale verstoßen gegen Urteil des Europäischen Gerichtshofs

Berlin. Reiseportale zeigen nach wie vor häufig nicht sofort den Endpreis an. Das hat die Stiftung Warentest in einer Stichprobe ermittelt. dpa

Sie hat nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Januar je fünf Fluggesellschaften und Reiseportale getestet. Der EuGH hatte entschieden, dass ein elektronisches Buchungssystem von Anfang an den Endpreis ausweisen muss.

Unter den untersuchten Internet-Flugbörsen waren lastminute.de, fluege.de, flug.de, opodo.de und Expedia. Nur lastminute.de hielt sich an die Vorgabe und nannte direkt den zu zahlenden Endpreis. Die anderen schlugen teils üppige Gebühren auf - mitunter war der Endpreis erst nach Eingabe der persönlichen Daten zu sehen.

Besser schnitten die Fluggesellschaften ab: Air Berlin und Lufthansa nennen sofort den Endpreis. Bei Easyjet, Germanwings und Ryanair wird je nach Tarif das Gepäck extra berechnet - die Kosten dafür kommen im zweiten Buchungsschritt hinzu. Ryanair akzeptiert außerdem kein gängiges Zahlungssystem ohne Aufpreis: Der erstgenannte Preis gilt nur für die Zahlung mit Debitkarte.