| 02:40 Uhr

Redirect-Verfahren soll ungewollte Abos verhindern

Berlin. () Ein falscher Fingertipp auf eine Anzeige kann zum Abschluss eines ungewollten Handy-abos führen. Um das zu verhindern, müssen Provider auf Verlangen eine Sperre einrichten, damit Dritte nicht mehr über die Handyrechnung abrechnen können. dpa

Ein weitere Möglichkeit kann das Redirect-Verfahren darstellen. Darauf weist der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hin. Geht es um den Abschluss eines Abos, wird man bei dem Verfahren auf eine Bezahlseite umgeleitet, die über das Drittanbieterangebot aufklären soll. Erst wenn Nutzer auf dieser Seite einem Vertragsschluss zustimmen, ist dieser auch aktiv und gültig. Problematisch ist dem VZBV zufolge aber, dass die Provider das Verfahren bisher nicht flächendeckend für alle Dienste einsetzen. Unterm Strich sei das Redirect-Verfahren ein guter Ansatz, so die Verbraucherschützer. Es könne die Abo-Problematik derzeit aber nicht lösen, zumal eine voreingestellte Drittanbietersperre nicht gesetzlich vorgeschrieben sei.