Kein Wunder. Es ist die Sprache von Außerirdischen, die etwa 60 Schüler lernen: Klingonisch. "Im Klingonischen ist man immer direkt, kurz und prägnant", führt Lehrer Lieven Litaer die "Star Trek"-Fans in die Kunstsprache ein. Im Unterrichtsraum machen sich Männer und Frauen eifrig Notizen. Die "Trekkies" sind aus dem In- und Ausland nach Saarbrücken gepilgert, um beim mehrtägigen Klingonisch-Kurs mitzumachen. Die Sprache aus der Kultserie ist alles andere als eingängig: Vor allem die Aussprache mit reichlich Zungenbrechern und Kehlkopflauten macht den Schülern zu schaffen.

So ein großes Interesse habe es noch nie gegeben, sagt der Belgier Litaer. Der 35-Jährige hatte das Training mit Namen "qepHom" (Kleines Treffen) 2002 ins Leben gerufen, nachdem er sich die Sprache selbst beigebracht hatte. Heute sei es das weltweit größte Treffen seiner Art, sagt der Architekt.