Damit die Unterstützung pünktlich zum Start der Vorlesungen fließt, sollte der Antrag möglichst zwei Monate vorher vorliegen, erklärt das Studentenwerk Berlin. Die Studentenwerke an den Hochschulen sind für die Bearbeitung der Anträge zuständig. Formulare gibt es auf der Website des Bundesbildungsministeriums unter der Adresse www.bafoeg.bmbf.de.
Für einen stressfreien Semesterstart sollten angehende Studenten auch weiteren Papierkram vorab erledigen. Wer zum Beispiel für das Studium in eine andere Stadt gezogen ist, muss beim Einwohnermeldeamt seine neue Adresse angeben. Die Fristen, bis wann das zu geschehen hat, sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich - und manchmal nur ein paar Tage lang. Unter Umständen können Studenten ihre Bude oder ihr WG-Zimmer auch als Zweitwohnsitz anmelden. Darauf erheben manche Städte allerdings eine Steuer.
Vor der Immatrikulation bei der Hochschule muss sich der Student eine Krankenversicherungs-Bescheinigung besorgen. Darauf weisen die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen in Berlin hin. Studierende sind grundsätzlich krankenversicherungspflichtig. Sind die Eltern in einer gesetzlichen Kasse, kann der Studierende bis zum Alter von 25 Jahren kostenlos über diese versichert bleiben. Männer bekommen zusätzlich die Zeitspanne angerechnet, in der sie Wehr- oder Ersatzdienst geleistet haben.
Kann oder will sich der Student nicht über seine Eltern versichern oder sind diese Mitglieder einer privaten Versicherung, gibt es oft spezielle Studententarife. Bei den gesetzlichen Kassen gilt ein einheitlicher Beitrag von derzeit 49,40 Euro monatlich plus 10,25 Euro Pflegeversicherungsbeitrag für Kinderlose. Zum 1. Oktober erhöht sich der Satz auf 54,78 plus 11,26 Euro. Nicht alle privaten Versicherungen haben nach Angaben des Verbandes PKV Studententarife, die Beiträge variieren je nach Anbieter. (dpa/eb)