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| 01:29 Uhr

Rechenzentrum für Cottbus geplant

Cottbus. In Cottbus soll ein kommunales Rechenzentrum entstehen, das auf lange Sicht auch Aufgaben der elektronischen Datenverarbeitung für andere Städte in Südbrandenburg übernehmen könnte. Wie der Cottbuser Bürgermeister Holger Kelch (CDU) mitteilt, ist die entsprechende Dienstleistung für das Projekt bereits ausgeschrieben worden – das Ergebnis soll zum Jahresende vorliegen. René Wappler

Derzeit stehe allerdings noch nicht fest, an welchem Standort dieses Rechenzentrum seinen Sitz haben soll. Zur Zahl der möglichen Arbeitsplätze hält sich der Bürgermeister momentan ebenfalls bedeckt. Immerhin gibt es bereits Beispiele aus anderen Gegenden Deutschlands für dieses System: So übernehmen 150 Mitarbeiter im Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe seit dem Jahr 1972 Datenverarbeitungs-Aufgaben für 35 Städte und Gemeinden. “Langfristig wäre es möglich, dass sich auch der Spree-Neiße-Kreis und der Kreis Oberspreewald-Lausitz an einem Cottbuser Rechenzentrum beteiligen„, sagt Holger Kelch.

Die Idee soll einen spürbaren Beitrag leisten, um den angespannten Cottbuser Haushalt zu entlasten. Die Entwicklung zum serviceorientierten kommunalen Dienstleister als Standortfaktor für die regionale Entwicklung von Gewerbe und Tourismus ist geplant. Das Rechenzentrum soll als Technologieunternehmen eine Verbindung zur Brandenburgischen Technischen Universität eingehen.

Nach aktuellen Plänen könnte das kommunale Rechenzentrum in Cottbus gegen Ende des Jahres 2011 seine Arbeit aufnehmen. René Wappler