Selbst viele Stunden einer Reise lassen sich mit entsprechender Planung gut aufteilen.

Starten Sie, wenn dies möglich ist, nicht in der Hitze des Tages. Geht es in den Sommerurlaub, fahren Sie nicht unbedingt direkt los, wenn alle fahren. Vermeiden Sie die Wahrscheinlichkeit von aufhaltenden Staus.

Gönnen Sie dem Hund und auch sich noch ausgiebige Bewegung vor dem Start, raten die Experten von tierfreunde.com. Das ermattete Tier wird sehr zufrieden die ersten Stunden der Fahrt verdösen oder sogar schlafen, wenn die Dunkelheit hinzukommt.

Ist der Hund wach und wird langsam unruhig, stoppen Sie etwa alle zwei Stunden für einen kurzen Aufenthalt. Dabei ist es wichtig, dass das Tier aus dem Auto herauskommt und sein Geschäft verrichten kann.

Fressen und Trinken während einer längeren Autofahrt

Jeder Hund kann mehrere Stunden ohne Fressen problemlos überstehen. Füttern Sie ein letztes Mal etwa vier Stunden vor dem Start. Dies beugt auch einer evtl. Reiseübelkeit vor, wogegen nicht zwingend mit Medikamenten geholfen werden muss.

Trinken müssen Hunde aber auf jedem Fall regelmäßig und ausreichend. Wählen Sie für den kurzen Halt gerne etwas abseits gelegene Rastplätze ohne großen LKW- und PKW-Verkehr. Hier gibt es meistens etwas Grün zum Herumlaufen. Verantwortungsvollerweise sind Sie natürlich mit einem Kotbeutel für evtl. Hinterlassenschaften ausgerüstet.

Wasser kann jederzeit von zuhause mitgeführt werden. Reichen Sie es Ihrem Hund in seinem gewohnten Napf. Tankstellen oder Rastplätze mit WC sorgen für Wasser, falls dieses vergessen wurde.

Sicherheit des Hundes während der Fahrt

Die Hundeleine muss immer angelegt sein, wenn der Hund bei einer Rast aus dem Auto kommt. Ist der Hund groß, sieht die gesetzlich vorgeschriebene Sicherung vor, dass dieser entweder angeleint auf der Rückbank oder mit entsprechender Trennung im Kofferraum liegt. Hinter einem Trennnetz, einem Gitter oder in einer entsprechend großen Box sind Mensch und Tier im Gefahrenfall sicher.

Bei einem Unfall mit Aufprall würde das ungesicherte Tier durch den Fahrzeuginnenraum geschleudert werden. Hat der Fahrer noch sein Fahrzeug unter Kontrolle, ist schnell ein nicht mehr steuerbares Chaos durch den evtl. verletzten Hund entstanden.

Für kleine Hunde genügt bereits eine passende Reisebox, die auf der Rückbank befestigt ist. Kein Hund gehört während einer Autofahrt frei und ungesichert in den Innenraum.

Denken Sie an die Gesundheit Ihres Hundes

Während der Fahrt schadet Zugluft über kleine Fensterschlitze oder die Klimaanlage den Augen Ihres Hundes.

In der heißen Jahreszeit steigt die Temperatur im Fahrzeug im Stand sehr schnell an. Lassen Sie auch nicht nur kurz in einer solchen Zeit Ihren Hund allein im Auto zurück. Von petsontour.de wird empfohlen die Reisen zu dieser Jahreszeit ohnehin eher auf die späten Abendstunden und frühen Morgenstunden zu verschieben.

Bei Fahrten ins Ausland gelten Impf- und Einreisebestimmungen für das Tier, die einzuhalten sind. Die langen Fahrtstrecken werden für alle Beteiligten leichter, wenn z. B. eine Übernachtung eingeplant ist. Der kleine Gasthof etwas abseits der Autobahn hat in der Regel nichts gegen Haustiere einzuwenden.