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Unerwünschte Mails lassen sich abstellen

Düsseldorf (dpa). Viele Nutzer erhalten Mail-Einladungen zum Karrierenetzwerk Linkedin. Häufig kommen die Benachrichtigungen sogar von Menschen, die man gar nicht kennt.

Und wer nicht mit einem Klick auf das "Bestätigen"-Feld in der Mail reagiert, erhält Erinnerungen.

Das lasse sich aber verhindern, indem man ganz unten in einer dieser Linkedin-Mails die eigene Adresse für solche Einladungen fortan grundsätzlich sperrt, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Dazu müssten Nutzer einfach auf den kleinen "Abbestellen"-Link klicken. Die eigene Mailadresse habe Linkedin von einem Mitglied. Denn wer sich bei dem Netzwerk registriert, werde aufgefordert, seine Kontakte auf die Linkedin-Server hochzuladen. Dieser identifiziere sofort Datensätze von Nutzern, die nicht bei Linkedin angemeldet sind.

Dem neuen Mitglied des Netzwerks werde dann vorgeschlagen, diese einzuladen. Dabei klickten viele gleich auf die dick umrandete "Hinzufügen"-Schaltfläche, statt auf das unscheinbare "Überspringen"-Feld. Dabei dürften sie die Kontakte nach deutschem Datenschutzrecht nur hinzufügen, wenn sie vorher die Zustimmung jedes Einzelnen eingeholt hätten, so die Verbraucherschützer.