Das Home Office bezeichnet das Arbeiten von zu Hause aus und steht selbstständigen und in manchen Fällen auch Angestellten zu. Das Online-Business bezieht sich hingegen ganz klar auf eine selbstständige Tätigkeit im Internet und ist somit ortsungebunden. Dazu gehören bestimmte Tätigkeiten von Freelancern wie Texter, Webdesignern, Programmierer, Übersetzern und Grafik-Designern. Aber auch neuartige Geschäftsmodelle wie Network-Marketing, das Erstellen eines eigenen Blogs, Online-Couching oder das Betreiben eines Online-Shops haben hier ihren Platz. Leuten, die sich ein wenig dazuverdienen wollen, bieten Portale wie Clickworker oder Crowd-Guru zusätzliche Möglichkeiten an. Auch Portale für Online-Umfragen fallen hierunter. Das Home Office bringt vor allem einiges an Zeit- und Kostenersparnissen mit sich. So fällt der aufwendige Hin- und Rückweg zum Arbeitsplatz weg sowie können die Kosten für zusätzliche Büroräume gespart werden. Des Weiteren können Pausen individuell gesetzt und gestaltet sowie der Arbeitsplatz nach eigenen Wünschen eingerichtet werden. So entfällt der nervige Dresscode, auf Gemütlichkeit mit maximalem Komfort kann viel Wert gelegt werden und auch Musik während der Arbeit ist somit möglich. Ein großes Problem stellt jedoch hierbei die potenzielle Ablenkung dar. Das Online-Business bietet noch viel mehr Potenzial, denn das Internet entwickelt sich rasant und viele Unternehmen als auch Privatleute entdecken das Internet für sich. Die Verteilung des Online-Business erfolgt über soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram und somit erfolgt die Verbreitung in ziemlich hoher Geschwindigkeit. Weitere Vorteile des internetgestützten Unternehmertums sind Multidirektionalität (Unternehmer und Kunde können direkt kommunizieren), Flexibilität, Spontanität, Ehrlichkeit sowie Fokussierung auf einen Life-Style anstatt des Produktes. Nichtsdestotrotz sollte gegenüber des Kunden eine gewisse Etikette gewahrt werden. So sollte man Beschimpfungen vermeiden und nach wie vor sachlich und freundlich bleiben. Der wohl größte Vorteil gegenüber herkömmlichen Geschäftsmodellen besteht wohl darin, dass man keinen Bildungsabschluss benötigt und man es automatisieren kann, dies kann sogar dazu verhelfen sich ein passives Einkommen aufzubauen. Die bereits angesprochene Ortsunabhängigkeit verspricht des Weiteren eine finanzielle als auch geografische Freiheit. Im Folgenden werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt.

1.Verfassen von Texten

Zwar werden zu diesem Berufsbild mehrere Lehrgänge (z. B. zum Online-Redakteur oder zum Copywriter), jedoch ist, wie schon erwähnt, für diese Art von Arbeit keine spezifische Ausbildung nötig. Als Schwerpunkte sind hierbei Blogtexte, PR-Texte, Print-Texte, Webtexte als auch SEO-Texte möglich. Die Arbeit unterteilt sich hierbei in Recherche, Schreiben der Texte sowie Kundenmeeting. Texter sind in erster Linie in Webagenturen, in der Unternehmungsberatung, in PR-Agenturen, sowie der Messen- und Kongresswirtschaft tätig. Im Großen und Ganzen handelt es sich hierbei um ein sehr abwechslungsreiches Berufsbild, denn man kann für alle möglichen Kommunikationsmittel sein Können unter Beweis stellen.

Das Erstellen eines Blogs

„Blog“ ist als Kurzform von „Weblog“ entstanden, das wiederum eine Wortkreuzung aus „Web“ und „Log“ für Logbuch ist. Ein Blog ist ein von Bloggern im Internet verfasstes Tagebuch und stellt somit eine Internetpublikation dar. Die Funktion dieses webbasierten Eintrages dient der Meinungsäußerung zu bestimmten Themengebieten und der Darstellung bestimmter Bereiche des eigenen Lebens. Die Artikel sind meistens aus der Ich-Perspektive geschrieben und auch andere Nutzer können mit Hilfe eines Zettelkastens auch eigene Kommentare, Kritik oder Lob hinzufügen. Die Geschichte des Blogs geht zurück bis zum Anfang der 90er Jahre, als der Informatiker Tim Berner-Lee den ersten offiziellen Blog ins Internet stellte. Die allerersten Blogs wurden allerdings „Online-Tagebücher“ genannt. Um einen Blog ins Leben zu rufen, kann man bestimmte Funktionen von Anbietern wie Blogger.com, WordPress.com, Myspace und Tumblr nutzen. Daneben besteht auch die Möglichkeit, mit Hilfe von entsprechender Weblog-Software und HTML einen Blog auf einem eigenen Webspace zu verfassen. Diese individuellen Weblogs sind sogenannte Content-Management-Systeme, welche eine spezielle Software zur Bearbeitung und Organisation von Content darstellen. Eine grafische Benutzeroberfläche ist in den meisten Fällen mit integriert, so dass der Verfasser relativ wenigen IT-Kenntnissen diese Art von Verwaltungssystemen bearbeiten kann. Viele Blogs, zum Beispiel diejenigen die der Kundenkommunikation dienen, haben eine Impressumspflicht. Um Blogs erfolgreich vermarkten zu können, sollten einige Ratschläge beherzigt werden. Einerseits sollte darauf geachtet werden, das Prinzip des SEO (Search Enginge Optimization) anzuwenden, was so viel wie Suchmaschinenoptimierung bedeutet. Dazu sollte man auf andere Blogger zu andere Blogger zu verlinken und in anderen Blogs viele Kommentare zu hinterlassen. Des Weiteren sollte man sich eher auf Nischen-Gebiete fokussieren. Um aus Weblogs Kapital zu schlagen, kann man sich mit Hilfe von Google AdSense (Das Schalten von Werbeanzeigen), die direkte Vermarktung von Werbebannern sowie Affiliate-Marketing. Affiliate-Programme zielen darauf ab, mit Hilfe von Links, die man in seinen Blog einbauen kann, Provisionen für verschiedene Produkte von Unternehmen zu bekommen.

Der virtuelle Assistent

Der virtuelle persönliche Assistent ist ein meist selbstständig agierender Assistent, welcher Aufgaben von Unternehmern beziehungsweise Kunden übernimmt, die nicht selbst ausgeführt werden müssen. Die Kommunikation erfolgt hierbei durch moderne technische Hilfsmittel, wie E-Mail, Telefon, Internet und Skype. Virtuelle Assistenten arbeiten daher meist ortsunabhängig und für mehrere Kunden. Den Aufgabenfeldern sind hierbei keine Grenzen gesetzt, solange Diese mithilfe der vorhandenen Kommunikationsmittel erledigt werden können. Abgegrenzt müssen von hier der Sekretär und der persönliche Assistent. Der persönliche Assistent arbeitet für nur einen Kunden vor Ort, der Sekretär beziehungsweise die Sekretärin fungieren als Angestellte in einem Unternehmen und sind daher einem Vorgesetzten unterstellt. Das Berufsbild des virtuellen Assistenten kommt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten und ist dort seit dem Jahr 1995 etabliert. Zu den Aufgaben können Reiseplanung, Terminplanung, Recherchearbeiten, Erstellen von Vorlage, Pflege von Datenbanken, Grafiken sowie verschiedene Webtätigkeiten gehören.

Wenn Sie noch mehr über ortsunabhängiges Arbeiten und ähnliche Thermengebiete informiert werden wollen, können Sie sich gerne hier mal umschauen.