1 (Honeycomb) oder höher speichern die Namen der 15 letztgenutzten kabellosen Netze und senden diese aus, wenn sie auf der Suche nach neuen Zugangspunkten sind. Das hat die amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) aus San Francisco herausgefunden. Durch diese Funktion könnten Dritte über die Namen der gespeicherten WLAN-Zugänge (SSIDs genannt) etwa nachvollziehen, wo jemand wohnt, arbeitet oder sich oft mit seinem Mobiltelefon aufhält.

Google arbeitet der EFF zufolge an Systemverbesserungen, die dieses Verhalten abstellen. Ob und wann die Aktualisierung auf welche Android-Smartphones kommt, ist unklar. Das liegt daran, dass die Geräte-Hersteller die Aktualisierungen für ihre Modelle anpassen müssen und dies oft nur für die neuesten Smartphone-Varianten tun. Einzige Ausnahme ist die Nexus-Reihe, die direkt von Google mit Updates versorgt wird. Grundsätzlich bestehe das Problem auch bei vielen Laptops, etwa mit Windows 7 oder Mac OS X. Darin sieht die EFF aber kein Problem, weil man in aller Regel nicht mit einem angeschaltetem Notebook umherläuft, das ständig nach Hotspots sucht.