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DSL - wieso sich Provider-Vergleiche lohnen

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Der DSL-Anschluss ist im 21. Jahrhundert schon fast ein Grundrecht. Ein möglichst leistungsstarker Anschluss ist im Beruf- und Privatleben mit zahlreichen Vorteilen verbunden: Im aktuellen Internet- und Informationszeitalter muss die Gesellschaft schließlich permanent auf dem Laufenden bleiben und in Sekundenschnelle zuverlässigen Zugriff auf relevante Daten erhalten. Informationen sind schnelllebiger denn je. Wer im Beruf wettbewerbsfähig bleiben möchte, braucht schon allein aus diesem Grund einen möglichst flinken DSL-Anschluss.

Schnelles und kostengünstiges Internet in Form von DSL-Flatrates versprechen mittlerweile zahlreiche Provider. Allerdings halten die Flatrates nicht immer, was in der Werbung versprochen wird. Neben DSL-Drosselung können dem Kunden providerspezifische sowie regionale Unterschiede einen Strich durch die Rechnung machen. Vergleiche sind auf der Suche nach einem passenden DSL-Anschluss längst unerlässlich geworden.

Wie schnell muss es gehen?

Um Missverständnissen vorzubeugen: Nicht jeder benötigt tatsächlich die höchstmögliche DSL-Geschwindigkeit. Wer über den Anschluss lediglich E-Mails checkt oder Zeitungsberichte abruft, kommt mit niedrigeren Geschwindigkeiten gut und gerne aus. Wer Filme streamt, Games spielt oder hohe Datenvolumen per Email verschickt, ist dagegen auf schnellstmögliche Verbindungen und möglichst großes Datenvolumen angewiesen. Auf Schnelligkeit kommt es zum Beispiel bei den meisten Homeoffice-Anschlüssen an. Vor dem Anbietervergleich sollten sich Kunden darüber klar werden, wie schnell sie es wirklich brauchen. Auch die Frage nach dem Umgang mit Datendrosselung ist eine relevante Vorabfrage.

Schneller Anschluss ausgeschlossen mit überholten Kabelwegen

Der Wohnort bestimmt wesentlich darüber, wie schnell ein DSL-Anschluss wirklich ist. Flinke Anschlüsse sind bei zu langen oder längst überholten Kabelstrecken ausgeschlossen. Dieses Problem betrifft vor allem ländliche Gebiete, in denen die Kabel vom Hausanschluss bis zum nächsten DSL-Netzknotenpunkt die Datenrate reduzieren. Auch zu viele Schaltungen können die Geschwindigkeit eines Anschlusses beeinträchtigen. In der Region Lausitz gilt letzteres nur bedingt. Überholte Kabelstrecken sind hier ein größerer Risikofaktor.

Prinzipiell existieren auch in einem Postleitzahlbereich deutliche Unterschiede, was die mögliche DSL-Schnelligkeit betrifft. Die exakte Geschwindigkeit lässt sich ausschließlich über präzise DSL-Tests und Anbieter-Vergleichsseiten ermitteln. Provider wie 1&1 haben aus den Geschwindigkeitsdifferenzen ihre Konsequenzen gezogen. DSL gibt es hier unabhängig von der tatsächlichen Geschwindigkeit nur noch zum Einheitspreis für die regional jeweils höchstmögliche Datenrate.

Unterschiedliche Provider nutzen unterschiedliche Techniken

Zwischen einzelnen DSL-Providern können regionale Unterschiede bezüglich der DSL-Geschwindigkeit bestehen. Die Gründe dafür liegen vor allem in der Technik. DSL-Anbieter nutzen auf dem Weg zur Telefonbuchse zwar dieselben Kabel aus Kupfer, die Technik und Anbindungsart an die größeren Datenkanäle im World Wide Web unterscheidet sich von Provider zu Provider allerdings erheblich. Anbieter mit einem eigenen Netz bringen es deshalb zu anderen Regional-Ergebnissen als die DSL-ähnlichen Anschlüsse einzelner Kabel-TV-Provider. Pauschalisieren lässt sich unabhängig von der Region nur schwer, welche Anbindungsart mehr Geschwindigkeit verspricht.

Vertragsfallen erkennen

Ob Geschwindigkeit, Drosselung, Endloslaufzeit oder monatlich übertrieben hohe Tarife: Vertragsfallen gibt es in Sachen DSL-Anschluss genügend. Ein ausgiebiger Vergleich von Arcor bis Kabel Deutschland kann Kunden davor bewahren, in derartige Fallen zu tappen. Zeitlich limitierte Sparangebote bringen die einzelnen Provider immer wieder auf den Markt. Über einen DSL-Vergleich lassen sich aktuelle Sparangebote gezielt aufspüren, um die bestmöglichen Konditionen zu ergattern. Übrigens: Gute DSL-Verträge versorgen ihre Kunden teils sogar mit kostenloser Hardware wie WLAN-Routern. Wer die Hardware nicht gegen Aufpreis mit kaufen möchte, sollte sich auf derartige Angebote konzentrieren. <