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| 04:51 Uhr

Düsteres Nachdenk-Spiel
„Distraint 2“ bringt mobile Spieler an den Abgrund

 „Distraint“ erzählt die Geschichte von Protagonist Price, der sich seinen Gefühlen und Gedanken stellen muss. Screenshot: Jesse Makkonen/dpa-tmn Foto: Jesse Makkonen
„Distraint“ erzählt die Geschichte von Protagonist Price, der sich seinen Gefühlen und Gedanken stellen muss. Screenshot: Jesse Makkonen/dpa-tmn Foto: Jesse Makkonen
Berlin. Um manche Themen machen Videospiele oft mal einen Bogen. Suizid zum Beispiel. „Distraint“ scheut die Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema nicht. Jetzt ist der Nachfolger erschienen. dpa

Auch wer „Distraint“ nicht gespielt hat, findet einen leichten Zugang zu dem finsteren Spiel rund um schwere Themen.

Protagonist Price nimmt sich nach einigen Fehlentscheidungen das Leben. Aber das Ende kommt nicht wie erwartet. Statt tot zu sein, findet Price sich in einer dunklen und verstörenden Welt wieder.

Die seltsamen Wesen, die er dort vorfindet, berichten ihm, dass es keinesfalls so leicht ist, sich mittels Selbsttötung seiner Verantwortung zu entziehen. Price muss erst noch seine Gefühls- und Gedankenwelt sortieren und sich an düstere Orte begeben und unbequemen Wahrheiten stellen.

„Distraint 2“ hat düstere Themen, die es passend atmosphärisch verpackt. Musik und Grafikstil des 2D-Sidescrollers tragen zu einer intensiven Erfahrung bei, die sicher nicht für jeden Spieler geeignet ist. Neben den dunklen Thematiken enthält das Spiel auch einige Horror-Elemente.

Die berüchtigten Jumpscares anderer Horrorspiele braucht aber niemand zu fürchten. „Distraint 2“ ist stets gemächlich und lässt Spieler in Ruhe über das Erlebte nachdenken. Zuweilen ist es sogar witzig und die Rätsel machen Spaß.

Nach zwei bis drei Stunden ist der Trip durchs Jenseits beendet und Spieler um wertvolle Erfahrungen reicher. Das Adventure kostet 6,99 Euro für Android und iOS .

Distraint 2 für Android

Distraint 2 für iOS

 Um manche Themen machen Videospiele oft mal einen Bogen. Suizid zum Beispiel. „Distraint“ scheut die Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema nicht. Screenshot: Jesse Makkonen/dpa-tmn Foto: Jesse Makkonen
Um manche Themen machen Videospiele oft mal einen Bogen. Suizid zum Beispiel. „Distraint“ scheut die Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema nicht. Screenshot: Jesse Makkonen/dpa-tmn Foto: Jesse Makkonen FOTO: Jesse Makkonen
 Protagonist Price nimmt sich in „Distraint 2“ das Leben, landet aber in einer dunklen und verstörenden Welt voller Rätsel. Screenshot: Jesse Makkonen/dpa-tmn Foto: Jesse Makkonen
Protagonist Price nimmt sich in „Distraint 2“ das Leben, landet aber in einer dunklen und verstörenden Welt voller Rätsel. Screenshot: Jesse Makkonen/dpa-tmn Foto: Jesse Makkonen FOTO: Jesse Makkonen
 „Distraint 2“ hat düstere Themen, die es passend atmosphärisch verpackt. Musik und Grafikstil des 2D-Sidescrollers tragen zu einer intensiven Erfahrung bei. Screenshot: Jesse Makkonen/dpa-tmn Foto: Jesse Makkonen
„Distraint 2“ hat düstere Themen, die es passend atmosphärisch verpackt. Musik und Grafikstil des 2D-Sidescrollers tragen zu einer intensiven Erfahrung bei. Screenshot: Jesse Makkonen/dpa-tmn Foto: Jesse Makkonen FOTO: Jesse Makkonen