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| 14:41 Uhr

Soziale Medien
Die Macht der sozialen Medien - beeinflusst durch die DGSVO?

FOTO: unsplash.com / neobrand
Schon in den vergangenen Jahren wurde viel über die große Bedeutung diskutiert, welche die sozialen Medien in sich tragen. Durch ihren Zugriff auf riesige Datensätze sind sie dazu in der Lage, Werbung noch zielgerichteter zu gestalten und an die Kunden zu richten.

Aufmerksamkeit erfuhren nun neue Einschränkungen, die in der EU durch das Inkrafttreten der DGSVO erzeugt wurden. Doch bedeutet dies eine reale Einschränkung für die Macht der groß angelegten Netzwerke?

Der Wert des Einflusses

In der Zeit der sozialen Medien ist es zum ersten Mal gelungen, den Einfluss einiger Personenkreise direkt zu monetisieren. Denn damit bietet sich die Gelegenheit, über eine klar abgegrenzte Zielgruppe zu verfügen, die zum Beispiel mit einer Dienstleistung oder einem Produkt besonders leicht und präzise angesprochen werden kann. Im Laufe der Zeit kreierte diese Regel den eigenen Berufsstand der sogenannten Influencer. Es handelt sich um ein gänzlich neues Phänomen, dass diese Menschen nun dazu in der Lage sind, allein auf der Grundlage ihrer Reichweite Wert zu schaffen und den eigenen Lebensstandard auf diese Weise zu finanzieren.

Doch wie gelingt es diesen Personen überhaupt, in der Welt der sozialen Netzwerke einen so großen Impact zu besitzen? Experten machen in ihren Analysen dafür stets unterschiedliche Ursachen verantwortlich. Auf der einen Seite handelt es sich um eine bekannte Form des Schneeballeffekts. Ein zunächst unbedeutender Kanal oder ein kleines Profil kann durch gelungene und hochwertige Inhalte einige Nutzer anziehen. Je höher die Zahl der Abonnenten oder Follower nun wird, desto mehr setzt sich ein Schwarm-Effekt in Gang. Von nun an sind mehr und mehr User dazu bereit, den gleichen Schritt zu gehen und damit ihren Teil zum Wachstum beizutragen. Auch das Kaufen von Followern ist in der ersten Phase ein legitimes Mittel, um das Wachstum zu beschleunigen. Abonnenten24.de verkauft Likes und Follower und gilt als eine der bekanntesten Adressen. Auch das Unternehmen selbst berichtet von Kunden in unterschiedlichen Ausgangslagen, die sich dadurch ein klares Plus an Reichweite sichern können.

Die praktischen Änderungen genau betrachtet

Tatsächlich ist es möglich, bei einem strengen Blick auf die DSGVO einige Änderungen zu erkennen, wie sie auf die sozialen Netzwerke und die Arbeit mit ihnen zukommen wird. Auf den Kauf von Abonnenten oder Followern hat dies bislang keinen Einfluss. Wer zum Beispiel Instagram Likes bei diesem Anbieter kaufen möchte, greift auf eine legale Grundlage zurück. Einige der im Mai 2018 in Kraft getretenen Änderungen werden sich für die Verantwortlichen zwar erst im Laufe der Zeit bemerkbar machen, doch es wird nicht bestritten, welche entscheidende Auswirkung sie auf die Ausrichtung in den kommenden Jahren haben könnten. Einzelne Elemente möchten wir in den folgenden Absätzen genauer beleuchten.

Social-Media-Plugins

Eine große Vorsicht ist von nun an beim Einbinden von Social-Media-Plugins in Webseiten geboten. Bislang handelte es sich um eine sehr gute Möglichkeit, um zum Beispiel die Bindung des Kunden zu einem Unternehmen auf eine langfristige Basis zu stellen und dadurch einen finanziellen und wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Da jedoch das soziale Medium auf diese Weise einen direkten Zugriff auf die innerhalb der Seite existierenden Daten bekommt, greift in diesem Fall die DSGVO. So kann das Problem der fehlenden Einwilligung auftreten, die Unternehmen an der Stelle oft angekreidet wird. Ein Zwei-Klick-Verfahren kann hierbei Abhilfe schaffen.

Facebook-Pixel zur Zielgruppenanalyse

Immer wieder entschieden sich Betreiber einer Webseite dazu, diesen Tracking-Code für eine genaue Analyse der Zielgruppe zu verwenden. In der Tat handelt es sich bis heute um ein sehr effektives Instrument, um dieses Ziel zu erreichen. Allerdings muss den Nutzern natürlich eine Opt-Out-Möglichkeit angeboten werden. Erst unter dieser Voraussetzung ist der Tracking-Code auch in Zukunft ohne Bedenken einzusetzen.