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Deutscher Datenschutz nur auf deutschen Servern

Berlin. Oft genutzte Daten auf Cloudspeichern im Netz abzulegen, ist eine praktische Sache. So lassen sie sich von überall aufrufen, bearbeiten und mit anderen Nutzern teilen. dpa

Aber Vorsicht: Deutsches Datenschutzrecht gilt nur auf Onlinespeichern, die in deutschen Rechenzentren betrieben werden. Darauf weist das Telekommunikationsportal "Teltarif.de" hin. Wer Wert auf den im Vergleich zu US-Gesetzen strengeren deutschen Datenschutz legt, sollte also Dienste inländischer Anbieter wie Deutsche Telekom und GMX nutzen.

Kostenloser Onlinespeicher aus Deutschland ist ziemlich einfach zu bekommen. Sowohl große Internetprovider als auch E-Mail-Dienstleister bieten Kunden meist einige Gigabyte (GB) kostenlosen Speicher für Fotos, Videos und Dokumente an. Häufig reicht es aus, sich eine kostenlose E-Mail-Adresse anzulegen. Manche Anbieter räumen Kunden, die die eigene E-Mail-App herunterladen, kostenlosen Speicher ein.

Mehr Speicherplatz gibt es gegen Gebühr. Die Preise richten sich nach der gebuchten Speichermenge und der Vertragslaufzeit. Preise beginnen bei rund 90 Cent im Monat - je nach Anbieter erhält man dafür zwischen fünf und 20 GB. Wer mehr Platz braucht, zahlt entsprechend mehr. Einige Anbieter haben bis zu einem Terabyte im Programm. Experten raten, die Daten immer zu verschlüsseln.