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| 10:13 Uhr

Betrug
Datenschutz – wie schützt man seine persönlichen Daten im Netz

Allgemeines: Der Datenschutz ist im Grunde entstanden, um dem Schutz der Privatsphäre sowie dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu gewährleisten.

Außerdem soll er jeglichen Formen illegaler Datennutzung und den Auswirkungen des Überwachungsstaates entgegenwirken. Auf das Internet angewandt bedeutet dies, anonym im World Wide Web agieren zu können sowie die absolute Kontrolle über seine eigenen persönlichen Daten haben zu können und zu entscheiden, wo und wann man Diese preisgibt. Jedoch sollte jeder selbst darauf achten, da zum Beispiel das Ausfüllen von Online-Formularen oder eine bestehende IP-Adresse zum Aufzeichnen von Daten führen kann. In diesem Fall besteht das Problem, dass viele dieser Online-Aktivitäten die Beteiligung einer dritten Person (z. B. Unternehmen) voraussetzen und dazu führen können, Spam-Mails, Werbung oder ähnliches zu erhalten.

Daher haben sich in manchen US-Bundesstaaten Gesetze etabliert, die solche Gefahren ausschließen sollen. So ist es in Nevada und Minnesota Internetprovidern nicht gestattet, persönlich Daten der Kunden zu vermarkten oder weiterzugeben. In Pennsylvania und Nebraska ist es verboten, falsche Aussagen in der Datenschutzbestimmung hinsichtlich der persönlichen Daten von Kunden zu machen. Bei den meisten anderen Bundesstaaten ist es Regierungsämtern vorgeschrieben, eine Datenschutzbestimmung zu erstellen. In der heutigen Zeit treten vermehrt Gefahren für den Internetnutzer auf, da viele Unternehmen beobachten, welche Seiten von Bürgern aufgerufen wurden und über dessen Facebookkonten und Eingabe von Bankdaten Informationen erschleichen. Weitere Auswirkungen, die vom Aufenthalt im Netz einhergehen, sind Aufstellung von Statistiken oder im schädlichen Ausmaß, die Verbreitung von Spyware. Dies kann jedoch durch verschiedene Möglichkeiten verhindert werden, wie bestimmte Kontoeinstellungen bei Facebook, um beispielsweise das Einsehen des persönlichen Facebook-Accounts zu verhindern. Weitere Probleme können durch Bilder entstehen, da viele Personen fotografiert werden, obwohl sie das nicht möchten oder gar auf Facebook-Fotos markiert werden und daraus Verletzungen der persönlichen Privatsphäre oder des Datenschutzes entstehen können. Jedoch greift an dieser Stelle nicht die Datenschutzbestimmung und daher betroffene Personen diesem ausgeliefert sind.

Bedeutung

Daten werden nach der Verarbeitung in Datensätzen für Wissenschaft, Technik, Wirtschaft sowie Statistiken verwendet. Bei diesen Datensätzen handelt es sich um computergestützte Datenbanken, wodurch diese zusammengefasst und hinterher verändert, gelöscht oder gelesen werden können. Dies erfolgt in Form eines Formulars oder einer Liste. Datensätze können auch in manueller Weise verwendet werden, wie die Erstellung von Karteikarten. In der Antike erfolgte dies durch Kerbstock, Keilschriften und Tontafeln. Die maschinelle Datenverarbeitung wurde durch Herman Hollerith ins Leben gerufen, nachdem er die Lochkarte erfunden hatte. Die sich daraus entwickelnde Lochkartentechnik brachte weitere Erfindungen wie den Lochkartensortierer, Lochkartenmischer sowie den Lochkartenstanzer hervor. Bei den Grundoperationen dieser Methodik handelt es sich um das Zählen (Erfassung von Daten z. B. nach Haarfarbe, Religion und Geschlecht; hat vor allem Bedeutung bei Volkszählungen), die Addition bzw. Subtraktion (kamen in den 1920er Jahren auf; Anwendung in Buchhaltung und Materialwirtschaft) sowie die Multiplikation bzw. Division (Ermöglichung von weiterentwickelten Buchhaltungsaufgaben wie Gehaltsabrechnung und Faktura). Heutzutage findet die Datenverarbeitung zum größten Teil auf elektronischer Ebene statt. Das Arbeitsmittel ist hierbei, wie oben erwähnt, meist ein Computer.

Persönliche Daten im Netz schützen

Viele Menschen, meistens Kinder, geben Daten oft leicht leichtsinnig wieder und sich dessen die daraus resultierenden Gefahren nicht bewusst. Das Hauptproblem hierbei ist, dass einmal ins Netz gestellte persönliche Informationen nicht mehr unter eigener Kontrolle stehen. Daher ist bei vielen Programmen und Apps vor Benutzung die Zustimmung einer Zugriffsberechtigung gefordert. Um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu wahren, ist es wichtig, Kinder auf einen sorgsamen Umgang mit ihren Daten hinzuweisen. Den meisten Menschen entzieht es ihrer Kenntnis, welche Informationen zwischen den verschiedenen Internetdiensten gehandelt werden. Dies führt schon selbst bei bekannten und alltäglichen Internetaktivitäten wie Facebook, Surfen, Whats App oder Online-Spielen zu Komplikationen, da der Nutzer durch die Zustimmung der AGBs der Verarbeitung der persönlichen Kundendaten zustimmt. Den meisten Leuten ist dies jedoch nicht bewusst und lesen daher nicht die Geschäftsbedingungen. Daher sei an dieser Stelle nochmal besonders darauf hingewiesen, Datenschutzerklärungen ernst zu nehmen sich im Klaren sein, dass soziale Netzwerke für Werbezwecke Daten sammeln und man daher auf Whats App und Co. nicht zu viele seiner Daten preisgeben sollte. Auch bei anderen Online-Diensten ist darauf zu achten, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt und nur solche Angaben zu machen, welche erforderlich sind. Denn die einmal ins World Wide Web gestellten Informationen können zu Werbe- als auch kriminellen Zwecken verwendet werden und sogar zu Belästigungen als Beleidigungen durch die Verantwortlichen führen. Datendiebstahl kann im schlimmsten Fall zu Cyber-Mobbing, Spam-Emails, gezieltes Ausspionieren durch Phishing sowie Pharming führen. Daher gilt: vollständige Namen, Telefonnummern, Bilder, Adresse, Videos etc. möglichst nicht weitergeben und bei Veröffentlichung von Daten anderer Personen muss in jedem Falle eine Einverständniserklärung eingeholt werden. Des Weiteren ist es ratsam, für Benutzernamen und E-Mail-Adressen einen fiktiven Namen zu verwenden (zum Beispiel Käsekuchen@gmx.de) . Was man auch unbedingt beachten sollte ist, Cookies in regelmäßigen Abständen zu löschen beziehungsweise nur temporär zu erlauben, da Cookies auch zu einer ungewollten Datenweitergabe führen können. Außerdem ist es wichtig, den Cache nach jedem Internetbesuch zu leeren, da hierdurch Dritte nachverfolgen können, welche Webseiten man besucht hat; empfehlenswert ist es, in den Browsereinstellungen zu vermerken, dass Seiten erst gar nicht gespeichert werden. Suchmaschinen können weitere Schwierigkeiten verursachen, indem sie Suchanfragen speichern und damit ein Suchprofil anfertigen. Passwörter sollten weitgehend kein Bezug zu persönlichen Daten haben und aus einem Mix aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen bestehen. Auch Sonderzeichen sollten nicht empfehlen, um es sehr sicher zu gestalten. Um Werbe-Mails erfolgreich entgehen zu können, bietet es sich an, zusätzliche Filtersoftware für den verwendeten Email-Dienst zu installieren, wie z. B. Spampal. Nimmt die Zahl der Spam-Mails jedoch überhand, ist es ratsam, die Email-Adresse zu wechseln. Was auch hilfreich sein kann, sind sogenannte Anonymisierungsprogramme, welche die eigenen Spuren verwischen. Um mehr über das Thema Datenschutz zu erfahren, können Sie uns gerne unter betrug.org besuchen.