Anschlussgebühr: Viele Anbieter verlangen zum Vertragsbeginn eine Anschlussgebühr. Die liegt nicht selten bei bis zu 30 Euro. Damit soll der Aufwand aufgefangen werden, den der Anbieter mit dem Neukunden hat. Immerhin gibt es Aktionen, bei denen Anbieter auf diese Gebühren verzichten. "Auf die sollte man achten", sagt Falko Hansen vom Portal "teltarif.de".

Datenautomatik: Sie wird als Komfort beworben, ärgert aber viele Verbraucher. Statt der bekannten Drosselung bis zum Monatsende gibt es nach Erreichen der Datengrenze neues Volumen gegen Gebühr. "Das ist im Vertrag geregelt", erklärt Miriam Rusch-Rodosthenous von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Anbieter informieren über eine Buchung meist per SMS. Dann sollte man widersprechen, falls man das Extra-Volumen nicht möchte. Tarifanpassung: Mitunter passen Anbieter Tarife automatisch dem Nutzerverhalten an. Wer etwa dreimal in Folge sein monatliches Datenvolumen ausgeschöpft hat, wird automatisch in den nächsthöheren Tarif gebucht. "Sofern dass im Vertrag geregelt ist, ist das zulässig", erklärt Niko Härting, Rechtsanwalt und Mitglied im Informationsrechtsausschuss des Deutschen Anwaltvereins. Da bleibt nur der Widerspruch beim Anbieter und die Aufforderung, in die alte Tarifstufe zurückversetzt zu werden.

Rechnungen: Für die Rechnung per Post will manch ein Anbieter Geld sehen. "Das ist nicht zulässig", sagt Rusch-Rodosthenous und verweist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). Nur Firmen, die ihre Produkte ausschließlich über das Internet anbieten, seien davon ausgenommen. Wer für eine Papierrechnung zahlen soll, widerspricht und verweist dabei auf das BGH-Urteil (Az.: III ZR 32/14), rät die Verbraucherschützerin.