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Bei Mobbing im Internet helfen keine pauschalen Verbote

Berlin. Wenn ein Kind oder ein Jugendlicher Opfer von Cybermobbing wird, sollten Eltern das Handy und das Internet nicht einfach verbieten. Das ist laut der Initiative "Schau hin – Was dein Kind mit Medien macht" des Bundesfamilien-Ministeriums nicht sinnvoll. dpa

Besser sei es, den Vorfall mit den betroffenen Eltern der Beteiligten zu besprechen oder in der Schule zu thematisieren.

Lösungsversuche sollten Eltern aber auch mit ihrem Kind abstimmen. Eltern sollten das Thema Cybermobbing ernst nehmen und auch mal nachhaken, um die Gruppendynamik zu verstehen. Es kann nämlich sein, dass die aktuell gemobbten Kinder zuvor selbst dabei waren, als andere gemobbt wurden.