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Unvergessliche Reiterferien: so gelingt der tierisch schöne Urlaub

Den ganzen Tag auf Pferden reiten, Ponys striegeln oder mit anderen Pferdeenthusiasten spielen: Reiterferien sind ein tierisch schönes Erlebnis. Doch Reiterhof ist nicht gleich Reiterhof. Deshalb sollte das Reiseziel gut durchdacht werden.

Ein Indiz für einen guten Reiterhof: die FN-Prüfplakette

Bei der Wahl eines geeigneten Reiterhofs in der Lausitz , in Bayern oder auch an der Mecklenburger Seenplatte sollten Reiter von morgen auf die FN-Prüfplakette achten. Diese Prüfplakette ist ein Kennzeichen dafür, dass die Tiere auf dem Hof artgerecht gehalten werden und Vierbeiner sowie Gäste von professionell ausgebildetem Personal umsorgt werden. Diese FN-Zertifizierung müssen Reiterhöfe alle drei Jahre erneut erlangen. Prüfer kontrollieren die Anzahl der Schulpferde, die festgelegt ist. Aus Sicherheitsgründen überprüfen Fachleute ebenfalls die Papiere der Angestellten. Dabei ist wichtig, dass die Betreuer eine fundierte Ausbildung als Reitlehrer aufweisen können. Darüber hinaus sind Mundpropaganda sowie Internetbewertungen sicherlich ein probates Mittel , um das richtige Reiseziel auszuwählen.

Das Ziel der Reiterferien klar definieren

Ebenso sinnvoll ist es, sich vor den Reiterferien eine genaue Vorstellung von dem Urlaub zu machen . So sind für Kinder mit Reiterfahrung Kurse empfehlenswert, in denen ein Reiterabzeichen erworben werden kann. Für derartige Abzeichenlehrgänge bestehen beispielsweise Angebote in staatlichen Landgestüten, die einen bunten Mix aus Theorie und Praxis vermitteln. Es gibt sogar einige Reiterhöfe, in denen sich jedes Ferienkind über ein eigenes Pflegepferd oder Pflegepony freuen darf. Diese Konzepte sehen vor, dass die Kinder auf den Tieren nicht nur ausreiten. Zudem werden die tierischen Partner durch die kleinen Urlauber auch gepflegt. Für einen reibungslosen Ablauf werden die Gruppen aus Pferden und Reitern mit Bedacht ausgewählt. So ist es ratsam, unerfahrene Ferienkinder auf ruhigen Tieren reiten zu lassen.

Ponys: im Zweifelsfall die bessere Wahl

Generell sollten Ponys vor größeren Pferden den Vorzug erhalten. Denn Ponys praktizieren Bewegungsabläufe, die für Kinder sowie Jugendliche leicht erfassbar sind. Die Preise variieren von Reiterhof zu Reiterhof deutlich. Die Kosten für einen einwöchigen Aufenthalt schwanken von 300 bis 450 Euro. Doch der Preis lohnt sich. Denn dafür winkt ein einwöchiges Vergnügen mit Vollpension, einem unterhaltsamen Programm sowie aufschlussreichem Unterricht auf zuverlässigen Tieren.