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| 13:12 Uhr

Umweltfreundlich Reisen
Der Trend vom nachhaltigen Camping-Urlaub

Sommerzeit heißt wieder Campingzeit! Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt die Campinghochsaison und Campingfans freuen sich nach einem harten Winter auf die Ferien mit ihrem Wohnmobil.

Was gibt es auch schöneres als endlich wieder durch idyllische Landschaften zu fahren und an einem besonderen Ort sein Lager aufzuschlagen – ganz im Einklang mit der Natur.

Ein bewusster Umgang mit unserer Natur liegt im Trend. In vielen Bereichen unseres Lebens achten wir darauf, umweltschonender zu handeln. Und obwohl Camping schon zu den umweltfreundlichen Arten des Reisens zählt, wollen viele auch ihren Campingurlaub bewusst ökologisch gestalten. So macht die Nachhaltigkeitsbewegung auch vor der Reisebranche nicht Halt. Doch stimmt es, dass Reisen mit Camper, Zelt oder Wohnmobil wirklich umweltschonend ist?

Wie kann die Zeit auf dem Campingplatz nachhaltiger gestaltet werden und was gibt es hier in Punkto Umweltbewusstsein zu beachten?

Camping vs. Pauschalurlaub

Fest steht: Campingurlaub ist weitaus CO2-neutraler als die Pauschal- oder Fernreise mit dem Flieger. Denn auch wenn die meisten Wohnmobile Dieselmotoren besitzen, ist die CO2-Bilanz immer noch niedriger als bei der Anreise mit dem Flugzeug. Zudem haben gerade Hotelurlaube einen hohen Ressourcenverbrauch: täglich wechselnde Handtücher, Hotelbuffets mit einem Überangebot an Speisen und Getränken und ein enorm hoher Wasser- und Stromverbrauch lassen den Campingurlaub hier deutlich besser abschneiden. Außerdem bringen viele Camper durch ihre Naturverbundenheit von Haus aus ein erhöhtes Bewusstsein für Umwelt und Natur mit. Wer mit dem Wohnmobil oder Camper Urlaub machen möchte, muss sich nicht gleich ein eigenes Fahrzeug anschaffen. Online-Plattformen wie www.campanda.com bieten die Möglichkeit sich dieses einfach und unkompliziert zu mieten.

Wildcamping - in Deutschland nicht erlaubt

Wer träumt nicht davon, sein Wohnmobil oder Zelt in freier Wildbahn abzustellen und umgeben von weiter Natur sein Lager aufzuschlagen? Es mag verführerisch klingen die Nacht unter freiem Himmel ohne störende Campingnachbarn zu verbringen - doch während in einigen skandinavischen Ländern campen in der Wildnis durchaus gestattet ist, gilt in Deutschland ein striktes Wildcamping-Verbot. Wer erwischt wird, dem drohen hohe Bußgelder. Aber es gibt Alternativen für das naturnahe Camping-Erlebnis.

Naturcampingplätze & Ecocamping

Raus aus der Stadt und rein ins Abenteuer! Was würde sich besser anbieten, als Urlaub im Einklang mit der Natur? Ein perfektes Erlebnis bieten Naturcampingplätze. Diese werden im Gegensatz zu Standard-Campingplätzen nach speziellen ökologischen Rahmenbedingungen gebaut und betrieben. Der Naturcampingplatz bettet sich in seine Umgebung und nicht umgekehrt – oft ohne feste Parzellen oder Abschnitte. So wird ein Campingerlebnis inmitten unberührter Natur möglich. Ob sandige Dünen direkt am Strand, Schlafen am See oder Campen im Wald - je nach Lage bietet diese Art des Campings für fast jeden etwas und man kommt der Natur ganz nahe! Während der Nutzung eines Naturcampingplatz gibt es für die Gäste bestimmte Regeln zu befolgen, nach denen es sich vor Ort zu erkundigen gilt.

Einen Schritt weiter gehen sogenannte Eco-Campingplätze. Ecocamping ist eine Initiative für ökologisches Campen, mit dem Ziel Menschen für nachhaltiges Reisen zu sensibilisieren. Diese speziell geprüften und mit dem Ecocamping-Siegel ausgezeichneten Campingplätze stehen für noch mehr Naturverbundenheit. Sie erfüllen die strengsten Anforderungen an einen ökologischen Campingurlaub, mit besonderem Fokus auf Klimaschutz, Umwelt- und Naturschutz, nachhaltige Energieerzeugung und mehr. In Deutschland gibt es allein rund 200 Eco-Campingplätze. Online- Portale wie www.ecocamping.net oder www.eco-ferien.de helfen bei der Suche nach dem richtigen Campingplatz und Standort.