ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:15 Uhr

Leichter packen:
Kleider für das Urlaubsgepäck

Beim Packen für den Urlaub konzentriert man sich am besten auf das Nötigste – aber was ist das überhaupt?

Gehören hohe Schuhe dazu? Die Lieblingsbluse, Kleider und Blazer? Nach dem Motto lieber zu viel als zu wenig, packen insbesondere Frauen oft mehr, als sie im Urlaub brauchen. Auch auf dreiwöchigen Urlaubsreisen nimmt man lieber nur Kleidung für eine Woche mit, denn Waschmöglichkeiten gibt es an den meisten Urlaubsdestinationen. Was eingepackt wird, sollte sich vielfältig kombinieren und zu mehr als einem Anlass tragen lassen. Wer diese Grundregel befolgt, spart sich jede Menge Ballast und tut sich mit dem Packen für den Urlaub im wahrsten Sinne des Wortes leichter.

Man muss nicht auf alles vorbereitet sein

Reisen ist nicht gleich Reisen und Urlaubsgepäck daher von der Reiseart und Destination abhängig. Welches Wetter ist während des Trips zu erwarten? Steht eine Aktiv- oder Wellness-Reise an? Wer sein Urlaubsgepäck auf diese Fragen abstimmt, beschränkt sich leichter auf das Nötigste. Zu den größten Packfehlern zählt die Zusammenstellung spezifischer Urlaubsgarderobe für Einzelanlässe. Wer je ein eigenes Outfit für die Bergwanderung, den Stadtbummel, das Abendessen im Restaurant und das Faulenzen am Strand einpackt, braucht mehrere Koffer.

Auf einem Trekking-Urlaub braucht niemand unbedingt das „Kleine Schwarze“. Regenhosen mit Innenfutter sind dagegen auf Städtereisen verzichtbar. So löblich es auch ist, sich auf alle Situationen vorbereiten zu wollen, so sehr sprengt dieses Vorgehen den Urlaubskoffer. Zwar sollte das Reisegepäck auf mögliche Temperaturschwankungen abgestimmt sein, aber für den Südseeurlaub eine Daunenjacke einzupacken, ist trotzdem unangemessen.

Sollte vor Ort ein Ausnahmezustand herrschen, lassen sich entsprechende Kleidungsstücke zur Not auch nachkaufen, sofern die Destination an die Zivilisation angebunden ist. Übrigens braucht niemand ein ganzes Outfit für jeden einzelnen Reisetag. Aus wenigen, gut kombinierbaren Grundbausteinen lässt sich für alle Situationen die richtige Garderobe zusammenstellen.

Diese Basics dürfen mit

Auf Städtereisen in wärmere Gefilde darf beispielsweise auch ein schickes Kleid fürs Abendessen oder den Clubbesuch in den Koffer. Einige Modelle passen kombiniert mit leichten Sandalen oder Flip Flops sogar an den Strand und schaffen es mit dieser Anpassungsfähigkeit auf jeden Fall ins Reisegepäck.

Ähnlich steht es um schlichte Blusen, stretchige Jeans-Shorts und vielseitig kombinierbare Trägertops. Auf Aktiv-Urlauben nehmen Tops und Hosen ohnehin einen Großteil des Koffers ein, wobei sich ein schönes Paar kurze Hosen mit einem schlichten Shirt auch zum abendlichen Ausgehen eignet. Von langen Hosen reichen zwei Paar in der Regel aus. Eine zusätzliche Leggins lässt sich bei Kälte unter der Hose tragen und zum Ausgehen mit einem längeren Shirt kombinieren. Mehr als vier Tops sind übrigens immer übertrieben und auch eng anliegende Tops sind verzichtbar, weil sie in warmen Regionen Hitzestau verursachen und in kälteren Gebieten zum Auskühlen beitragen.

Regenjacken sind insbesondere auf Outdoor-Urlauben unersetzlich, wobei solche mit Innenfutter kälteren und einfache Überwürfe wärmeren Gebieten angemessen sind. Auch für einen wärmeren Pullover und ein Langarmshirt sollte im Koffer Platz eingeplant werden. Sollte es an der Urlaubsdestination kälter als erwartet sein, lässt sich mit den genannten Basics auch das Zwiebelprinzip umsetzen.

Unterwäsche und Socken nach eigenen Hygieneansprüchen

Wie viele Paar Socken und Unterwäschestücke ins Reisegepäck wandern, hängt von den persönlichen Hygieneansprüchen und der Urlaubsart ab. Wer auf Aktiv-Urlauben ständig nass wird, braucht beispielsweise mehr Socken als ein Strandurlauber. Ganz auf das Fußkleid verzichten, sollte man aber auch bei Reisen in Sonnenländer nicht.