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| 11:07 Uhr

Pfundschwäche
Großbritannien wird für deutsche Urlauber günstiger

 Weil das Pfund schwächelt, geben deutsche Urlauber für den Aufenthalt in Großbritannien weniger aus. Foto: Monika Skolimowska
Weil das Pfund schwächelt, geben deutsche Urlauber für den Aufenthalt in Großbritannien weniger aus. Foto: Monika Skolimowska FOTO: Monika Skolimowska
Wiesbaden. Touristen aus Deutschland bekommen in Süd- und Osteuropa am meisten für ihr Geld. So liegt das Preisniveau für Hotels und Gaststätten in Bulgarien weniger als halb so hoch wie in der Heimat (minus 57,6 Prozent). dpa

Auch in Kroatien und Spanien sind diese Dienstleistungen aus Sicht deutscher Urlauber deutlich günstiger, wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Reisemesse CMT (12.- 20.1) mitteilte.

Großbritannien ist wegen des schwächelnden Pfunds ebenfalls preiswerter. Gaststätten- und Hoteldienstleistungen kosten hier aktuell 2,9 Prozent weniger als in Deutschland, wie die Wiesbadener Behörde mitteilte. Die britische Währung hat wegen des bevorstehenden Brexits gegenüber dem Euro an Wert verloren.

Teurer als in Deutschland sind den Angaben zufolge in der Regel Urlaube im Westen und Norden Europas. Im Nachbarland Frankreich kosten Gaststätten- und Hoteldienstleistungen durchschnittlich 5,3 Prozent mehr als hierzulande. Das teuerste Reiseland in Europa für Touristen aus Deutschland ist demnach Norwegen (plus 45,9 Prozent). In Dänemark sind es 33,4 Prozent mehr.

Die Statistiker werteten die Preisindizes für Gaststätten- und Hoteldienstleistungen in der Europäischen Union (EU) und weiteren europäischen Staaten aus.

Mitteilung Bundesamt

Reisemesse CMT