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| 11:22 Uhr

Die USA: Sehnsuchtsziel für Jung und Alt

Die Vereinigten Staaten von Amerika stehen für Freiheit, unendliche Weiten, einen entspannten Lebensstil, freundliche Menschen und eine Mischung aus tollen Metropolen und atemberaubender Natur. Bei vielen stehen die USA auf dem Reise-Wunschzettel ganz oben und egal in welchem Alter man sich diesen Traum erfüllt – es ist in jedem Fall immer ein Erlebnis!

Gerade als junger Mensch hat man noch viele Möglichkeiten auch für längere Zeit in die USA zu gehen, unabhängig von einem bestimmten Job. Sowohl Work and Travel als auch ein Auslandssemester in den USA sind zwei tolle Möglichkeiten, das Land näher kennenzulernen und mehr als nur ein paar Wochen Urlaub dort zu verbringen.

Fünf Monate Work and Travel in den USA

Work and Travel ist für die USA nur ein Überbegriff, da es das klassische Work and Travel-Visum, das zum Beispiel für Australien, Neuseeland oder Kanada erworben werden kann, dort gar nicht gibt. Interessierte können also nicht bis zu einem Jahr im Land bleiben und dort arbeiten, so wie sie es im Nachbarland Kanada könnten. Fünf Monate Aufenthalt sind das Maximum, wenn Arbeiten und Reisen miteinander verbunden werden sollen und zwar im

Rahmen sogenannter "Summer Work Travel"-Programme.

Dank dieses Programms ist es möglich, vier Monate in den USA zu arbeiten und einen weiteren, fünften Monat im Anschluss zu reisen. Ob dann im Tourismus, in der Gastronomie oder in Nationalparks gejobbt und Geld verdient wird, ist dabei zunächst egal. Wer länger in Nordamerika bleiben möchte, kann das Summer Work Travel in den USA mit Work and Travel in Kanada verbinden und so dann insgesamt ein Jahr oder länger unterwegs sein (5 Monate USA und 12 Monate Kanada sind theoretisch mit den richtigen Visa möglich).

Diese Voraussetzungen müssen für das Visum erfüllt werden

Für das J1-Visum, das für das Summer Work Travel benötigt wird, ist es Voraussetzung als Vollzeit-Student eingeschrieben zu sein, das erste Semester bereits hinter sich gebracht zu haben und zwischen Mai und November in die USA zu kommen. Darüber hinaus müssen gute Englischkenntnisse vorgewiesen werden können, bereits eine Jobzusage vorliegen und 1.000 US-Dollar als finanzielle Rücklage nachgewiesen werden. Wer all diese Voraussetzungen erfüllt, der kann sich in die Planung seines Sommers in den USA stürzen.

Ebenfalls eine Möglichkeit für einen mehrmonatigen Aufenthalt in den USA in Verbindung mit Jobben ist das Arbeiten in einem Summer Camp. Zu den Aufgaben gehört dann das Betreuen der Kinder und Jugendlichen in einem Feriencamp und alles was vor Ort so anfällt.

Als Au Pair in die USA zu gehen ist auch eine Möglichkeit

Alternativ gibt es die Möglichkeit für eine Au Pair-Tätigkeit in die USA zu gehen. Am einfachsten ist es, einen Aufenthalt als Au Pair über eine Agentur zu organisieren, sie können dabei helfen eine geeignete Gastfamilie zu finden, die eine Kinderbetreuung suchen und alles rund um die Themen Visum, Krankenversicherung etc. zu planen .

Ein Auslandssemester in den USA will gründlich durchgeplant werden

Wer sich mitten im Studium befindet und gerne ein oder zwei Semester an einer amerikanischen Universität studieren würde , der kann sich mit Hilfe seiner Alma Mater bei amerikanischen Universitäten bewerben. Um in den USA zu studieren, ist das F-1 Studentenvisum nötig, mit dem sich Studierende aus dem Ausland für längere Zeit in den USA aufhalten dürfen.
Die Beantragung erfolgt bei der US-amerikanischen Botschaft im Heimatland und sollte rechtzeitig geplant werden. Nötig für das Studentenvisum sind neben dem Zulassungsbescheid der Universität unter anderem ein gültiger Reisepass und ebenfalls ein Nachweis über finanzielle Mittel.

An amerikanischen Universitäten ticken die Uhren anders als in Deutschland

Abgesehen von den Zulassungsvoraussetzungen, die für ein Auslandssemester von Universität zu Universität verschieden sein können, sind gute Englischkenntnisse ein Muss, um im Studium mitzukommen und auch außerhalb des Hörsaals Kontakte mit anderen Studenten pflegen zu können. Viele Studenten, die aus dem Ausland in die USA kommen, sind zunächst vom Campusleben begeistert, dass es an deutschen Universitäten in dieser Form gar nicht gibt. Das gesamte Leben spielt sich auf dem Campus ab auf dem es Restaurants und Cafés gibt, auf dem die Wohnheime stehen und wo sich alle Studierenden zum Lernen treffen. Dies prägt das Gemeinschaftsgefühl stark und schafft auch in der Regel eine engere Bindung zu den Lehrkräften.

Für wenn all diese Optionen nicht in Frage kommen, der kann immer noch bis zu 90 Tage als Tourist in die USA einreisen. Schließlich kann es auch angenehm sein, einfach nur für einen Urlaub in das Land zu kommen, ohne Verpflichtungen, Arbeit und ein Studium.