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Camping im Herbst

FOTO: Dirk-Heine Hofstede CC BY-SA 2.0
Camping ist nicht nur etwas für den Sommer. Im Herbst, wenn die Blätter rot-golden leuchten und Nebelschwaden über Wiesen und Wälder ziehen, ist es ein besonderes Erlebnis, draußen in der Natur zu sein.

Die Campingplätze sind nicht so voll wie im Sommer - sodass sich das herbstliche Schauspiel in Ruhe genießen lässt. Vor trüben Tagen und kühlen Nächten muss sich beim Herbst-Camping niemand fürchten. Richtig ausgestattet ist Campen im Herbst ein wunderbares Erlebnis.

Zelt oder Wohnmobil?

Wer im Herbst im Zelt übernachtet, bekommt ein wenig Abenteuer-Gefühl. Moderne Zelte wiegen wenig und sind so kompakt, dass sie in den Rucksack passen. Wer im Zelt übernachtet, kann zudem sehr urige Camping-Plätze besuchen, die keine Stellplätze für Wohnmobile haben. Die Kosten für ein Zelt sind zudem relativ niedrig. Wer ein Zelt kauft, sollte darauf achten, dass es leicht aufzubauen ist und genügend Platz bietet. Im Herbst kommt es überdies auf die Wassersäule an. Die Wassersäule bezeichnet den Wasserdruck, den das Außenmaterial der Zeltwand und der Zeltboden aushalten, ohne dass Feuchtigkeit eindringt. Bei mindestens 5.000 Millimetern bietet das Zelt soliden Schutz vor Regen. Mit 8.000 Millimetern bleibt das Innere auch bei heftigen und andauernden Regenschauern trocken. Zeltkonstruktionen in Hybridform sind zudem sehr standfest bei Wind . Mit einem Wohnmobil sind Camper unabhängiger vom Wetter. An richtig kalten Herbsttagen können Wohnmobile sogar beheizt werden. Vollintegrierte Modelle sind zudem besser isoliert als einfache Modelle. Ihre Wände sind komplett in Sandwich-Bauweise hergestellt, damit bleibt auch das Fahrerhaus warm. Ein beheizter Doppelboden hält an frischen Herbstabenden die Füße schön warm. Ein weiterer Vorteil des Wohnmobils ist, das nass gewordene Kleidung schneller trocknet als im Zelt. Das Campen im Wohnmobil ist im Herbst sicherlich komfortabler als das Schlafen im Zelt. Dafür ist ein Wohnmobil in der Anschaffung teuer. Vor dem Kauf sollten sich Camper daher sicher sein, dass sie ihr Gefährt die nächsten Jahrzehnte und mehrere Wochen im Jahr benutzen. Für Einsteiger und Gelegenheits-Camper ist das Mieten eines Wohnmobils die preiswerte Alternative. Eine große Auswahl an Wohnmobilen gibt es bei Campanda .

So wird es gemütlich

In einem Wohnmobil können Steppbettdecken und Biberbettwäsche gut transportiert werden. Im Zelt sind Schlafsack und Isomatte geeigneter. Da im Zelt die meiste Kälte vom Boden aufsteigt, sollte die Isomatte möglichst breit und möglichst dick sein. Ist die Matte zu schmal, bekommen Camper die Kälte an den Seiten zu spüren. Wie gut eine Isomatte isoliert, gibt der R-Wert (Wärmedurchgangswiderstand) an:

Ein R-Wert von 2 bis 3 reicht für sommerliche Temperaturen.Ein R-Wert von 3 bis 4 ist für kühle Nächte und Winterräume in Hütten.Ein R-Wert von 4 bis 5 ist für Vier-Jahreszeiten-Matten.Ein R-Wert von 5 bis 6 ist für Camping in winterlichem, hochalpinem Gelände geeignet.Auch beim Schlafsack, sollte darauf geachtet werden, dass dieser bei niedrigen Temperaturen warm hält. Warm anziehen bringt im Schlafsack übrigens nicht viel. Schlafsäcke wärmen am besten, wenn man sich mit wenig Kleidung hineinlegt. Eine große Auswahl an herbsttauglichen Isomatten und Schlafsäcken finden Camper bei Globetrotter . Die Kleidung für den Campingurlaub im Herbst sollte vor allem wind- und wasserfest sein. Fleece ist besonders gut geeignet, da der Stoff schnell trocknet. Dennoch sollte man genügend Wechselsachen einpacken. Außerdem gehört eine Mütze ins Gepäck. Für warme Herbsttage ist man mit T-Shirt und Sonnencreme gut ausgestattet. Generell hat sich das Zwiebel-Prinzip bewährt. Damit sind Camper für jeden Wetterumschwung gut gerüstet.