Bärlauch schießt jetzt vielerorts aus dem Boden von Gemüsebeeten und Laubwäldern. Doch seine Fans müssen sich beeilen, denn Bärlauch wächst nur in einem kurzen Zeitfenster im Frühjahr und sollte möglichst frisch verarbeitet werden, rät der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer.

Ist eine Lagerung unumgänglich, sollten die Blätter in einen Folienbeutel oder in einer fest verschlossenen Dose im Kühlschrank gelagert werden. Allerdings kann der intensive Knoblauch-Geschmack beim Konservieren durch Trocknen oder Einfrieren nicht erhalten werden, da das Kraut viel Aroma verliert. Über einige Wochen hält es sich aber als Bärlauch-Pesto oder als Bärlauch-Öl im Kühlschrank.

Das Frühlingskraut wird gerne in Dips und Kräuterquark, Suppen, Soßen, Eierspeisen und Kräuterbutter verwendet. Es enthält viel Vitamin C und Eisen. Dadurch wirkt Bärlauch blutbildend.