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Gemüse aus dem Meer
Algen in der Küche verwenden

Wakame-Algen schmecken gut als Rohkostsalat. Würzen kann man sie beispielsweise mit Sesam und Chili. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Wakame-Algen schmecken gut als Rohkostsalat. Würzen kann man sie beispielsweise mit Sesam und Chili. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn FOTO: Andrea Warnecke
Hamburg. Bei Algen in der Küche denken die meisten an Sushi: Viele der Reishappen sind in Nori-Algen eingewickelt. Dabei gibt es noch ganz andere Sorten. dpa

Sandra Kess vom Fischinformationszentrum schätzt Algen vor allem wegen ihrer gesunden Inhaltsstoffe: „Sie sind reicht an Proteinen, Jod und Spurenelementen.“ Außerdem sättigen Algen gut. Kess gibt einen Überblick über die verschiedenen Sorten:

- Wakame: Auch diese Alge kennen viele vom Japaner - dort wird sie klassischerweise als Salat serviert. Obwohl die Alge grün aussieht, gehört sie zu den Braunalgen. Wakame schmeckt aber nicht nur als Rohkost, sondern auch gekocht in Suppen oder Reisgerichten. Meist kaufen Verbraucher die Algen in getrockneter Form. Sie werden einfach mit kaltem Wasser übergossen und quellen dann.

- Queller: Sie haben eine leicht salzigen Eigengeschmack und fleischige Blätter. Allerdings zählt Queller botanisch gesehen nicht zu den Algen, sondern zu den Fuchsschwanzgewächsen. Zur Zubereitung empfiehlt Kess, Queller kurz in Öl zu schwenken und ihn dann über Nudeln oder Salat zu geben.

- Kombu: Diese Algen haben flache, weiche Wedel. Sie haben einen sehr intensiven Meeresgeschmack. Sie eignen sich etwa zum Einwickeln von Fisch, zerstoßen aber auch als Würze.

Noriblätter können nicht nur Sushi einwickeln. Sie sind auch eine leckere Hülle fürs Lachsfilet. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Noriblätter können nicht nur Sushi einwickeln. Sie sind auch eine leckere Hülle fürs Lachsfilet. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn FOTO: Andrea Warnecke
Queller (Salicornia) zählt zwar nicht zu den Algengewächsen, schmeckt aber sehr ähnlich. Die fleischigen Blätter sind eine gute Ergänzung zu Nudelgerichten. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Queller (Salicornia) zählt zwar nicht zu den Algengewächsen, schmeckt aber sehr ähnlich. Die fleischigen Blätter sind eine gute Ergänzung zu Nudelgerichten. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn FOTO: Andrea Warnecke
Sandra Kess arbeitet beim Fischinformationszentrum (FIZ) in Hamburg. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmnAndrea Warnecke/dpa-tmn
Sandra Kess arbeitet beim Fischinformationszentrum (FIZ) in Hamburg. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmnAndrea Warnecke/dpa-tmn FOTO: Andrea Warnecke