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| 15:23 Uhr

E-Zigarette
Zigarette war gestern, heute "verdampft" man: über einen Trend in der Raucher-Industrie

FOTO: pixabay.com / sarahjohnson1
Obwohl die Idee zu einer elektrischen Zigarette bereits 1963 patentiert wurde, sind E-Zigaretten in Deutschland erst in den vergangenen Jahren in der breiten Öffentlichkeit angekommen.

Der Verband des eZigarettenhandels (VdeH) spricht in einer aktuellen Marktstudie von 40 Prozent Umsatzwachstum auf rund 600 Millionen Euro im Bereich E-Zigaretten allein hierzulande im Jahr 2017. Der Trend scheint nachhaltig, mittlerweile tauchen E-Zigaretten bereits in TV-Serien auf. Was genau verbirgt sich hinter den Verdampfern, die sich anschicken, der klassischen Zigarette den Rang abzulaufen?

E-Zigaretten reduzieren Gesundheitsrisiken

Der wohl wichtigste Grund dafür, dass die altbekannten Glimmstängel von modernen E-Zigaretten abgelöst werden, ist gesundheitlicher Natur. Die Technik des Verdampfen sorgt bei E-Zigaretten dafür, dass Geschmacksstoffe und falls gewünscht auch Nikotin wie gewohnt von Rauchern inhaliert werden. Sie sind in sogenannten Liquids enthalten, einer flüssigen Substanz, die durch elektrische Hitze verdampft. Durch dieses Konzept wird auf Tabak verzichtet, der beim Verbrennen krebshaltige Substanzen wie Teer freisetzt. Die staatliche britische Gesundheitsbehörde Public Health England kommt in einer Studie zu dem Schluss, dass klassische Tabakzigaretten deshalb wesentlich schädlicher sind als E-Zigaretten. Vor diesem Hintergrund erklärt sich, warum viele Raucher es zumindest ausprobieren, ihre gewohnten Kippen durch E-Zigaretten zu ersetzen. Eine breite Auswahl an E-Zigaretten, Liquids und weitere Zubehör bietet etwa der Händler Vape Customs, der als eDampf Shop seine Ware sowohl im Internet als auch in Ladengeschäften vertreibt. Der Kunde profitiert hier bereits online von kompetenter Beratung, qualitativ hochwertigen Verdampfern und günstigen Preisen.

Verdampfertechnik eröffnet Rauchern neue Geschmackswelten

Das zweite Argument, welches Raucher in Sachen E-Zigaretten anführen, ist die Möglichkeit, sich individuell seine Wunschzigarette selbst zu kreieren. Mancher hat vielleicht schon einmal eine Shisha, die arabische Wasserpfeife geraucht, und kennt daher Tabakmischungen, die mit Aromen von Apfel, Kirsche oder anderen Früchten veredelt wurden. Diese Geschmackserlebnisse erlaubt die E-Zigarette ebenfalls, nur eben ohne den schädlichen Tabak. Der Fachhandel hält eine fast unendliche Palette von Liquids mit verschiedenen Aromen bereit, die bis hin zu Limonade, Kaffee oder Süßigkeiten reichen. Auch die Entscheidung, ob der inhalierte Dampf Nikotin enthalten soll und wenn ja, wie viel, bleibt dem Raucher vorbehalten. Während am Zigarettenautomaten nur rund 20 verschiedene Sorten zur Verfügung stehen, wählt der E-Raucher wesentlich genauer aus nach seinen eigenen Vorlieben.

Wissenschaftliche Diskussion um E-Zigaretten

Die global tätigen Zigarettenhersteller sehen im Markt für E-Zigaretten teils eine Gefährdung ihres Geschäftsmodells, teils bieten sie selbst bereits entsprechende Produkte an. Und wirklich niemand will mehr bestreiten, dass Rauchen der Gesundheit grundsätzlich nicht guttut. Aber es liegen derzeit bereits mehr als ein Dutzend wissenschaftlicher Studien zum Rauchen mit E-Zigaretten vor, aus den USA, Großbritannien, Deutschland und anderen Ländern. Sie kommen unisono zu den gleichen Ergebnissen: Bei fachgerechter Benutzung von E-Zigaretten gelangen deutlich weniger Fremdstoffe in den Blutkreislauf als bei Tabakzigaretten. E-Zigaretten haben sich als Methode bei der Raucherentwöhnung bewährt. Der Rauch von E-Zigaretten schadet Passivrauchen offensichtlich nicht oder kaum messbar. Die Raucher-Industrie kommuniziert diese Erkenntnisse offensiv, etwa unter dem Grundsatz: "Wer auf das Rauchen und Nikotinkonsum nicht verzichten möchte, ist mit der E-Zigarette gut beraten". Der Trend zur E-Zigarette dürfte wortwörtlich zum Dauerbrenner werden.