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| 09:51 Uhr

Cannabidiol
Zehn Gründe, warum CBD durchaus attraktiv ist

FOTO: pixabay.com / rexmedlen
Cannabis kennen wir eigentlich hauptsächlich als Droge, die hier in unseren Breitengraden verboten ist und daher nicht ohne Strafe konsumiert werden darf. Doch neben den berühmt-berüchtigten Gefühlen „high“ oder „stoned“ zu werden, enthält die Pflanze auch Wirkstoffe, die bei der Behandlung von unterschiedlichen psychischen und physischen Krankheiten positive Einflüsse haben können.

Denn Cannabis enthält nicht nur THC als Stoff, der die gefürchteten Nebenwirkungen mit sich bringt. Cannabidiol oder auch kurz CBD ist einer der Hauptbestandteile von Cannabis.

Es gilt als Hauptbestandteil von Cannabis und ist beispielsweise schmerzlindernd. Wissenschaftliche Studien haben bereits mehrere positive Effekte nachgewiesen und bestätigt.

Wir möchten in diesem Beitrag ein wenig näher darlegen, welche Wirkung Cannabidiol hat und warum es zum Genesungsprozess beitragen kann. Wir erklären, warum gerne auf diese alternative Methode zurückgegriffen wird, wie die Genesung unterstützt wird und benennen 10 Gründe für den Einsatz des beliebten Öls. In der Medizin und bei Therapien, in denen herkömmliche pharmazeutische Produkte nicht die Effekte erzielen, die CBD erfüllen kann.

Doch zuerst soll es darum gehen, den Begriff Cannabidiol, CBD oder schlichtweg Hanföl ein wenig näher zu erläutern. Denn es lohnt sich immer, zu wissen, wovon man spricht, um die Zusammenhänge gut verstehen zu können.

Was ist Cannabidiol?

Es gibt mehrere Begriffe für die Hauptkomponente von Cannabis. Auf der einen Seite kennen wir Cannabidiol. Auf der anderen Seite die Abkürzung CBD oder auch ganz einfach Hanföl.

Die heilende Wirkung von Hanf beziehungsweise Cannabis wurde bereits vor 5.000 Jahren erkannt. Es kam schon damals zum Einsatz, wenn ein medizinischer Bedarf bestand. Inzwischen konnten exakt 489 Bestandteile in der Hanfpflanze bestimmt werden. Einerseits all jene, die berauschende Wirkung haben. Im Gegenzug aber auch Cannabidiol, das im Rahmen einer Therapie durchaus den Genesungsprozess beschleunigt und unterstützt.

Gewonnen wird das Cannabidiol aus dem weiblichen Hanf. Es wirkt medizinisch betrachtet entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und ist der zweithäufigste Wirkstoff der Cannabispflanze. Dieses CBD Öl , was auch als Hanföl bezeichnet wird, ist zu 100 % legal in Deutschland. Es darf also ohne Einschränkungen für medizinische Zwecke genutzt werden.

Wir wollen daher schauen, welche 10 Gründe es gibt, um Cannabidiol, Hanföl oder auch CBD innerhalb der Medizin zum Einsatz zu bringen.

1. Grund: Cannabidiol wirkt schmerzlindernd

Am häufigsten wird das Hanföl im Bereich der Schmerzlinderung von Entzündungen zum Einsatz gebracht. Es unterdrückt chronische wie auch entzündliche Schmerzen, wie bereits 2012 in einer Studie an Nagetieren herausgefunden wurde. Ausführliche Niederschriften zu dieser Studie können im „Journal of Experimental Medicine“ nachgelesen werden.

CBD wirkt vor allen Dingen im peripheren Nervensystem gegen die Schmerzen. Übliche pharmazeutische Medikamente wirken hingegen im zentralen Nervensystem. Das ist ein Unterschied, der sich darin zeigt, dass mit CBD zum Beispiel Muskelspasmen und Verspannungen gelindert, reduziert oder sogar komplett beseitigt werden können. All jene Menschen, die chronische Schmerzen haben, können daher von diesem Öl profitieren.

2. Grund: Cannabidiol wirkt gegen Übelkeit

Wir alle kennen sie, die Übelkeit. Ein unangenehmer Begleiter, der auch gerne mit Erbrechen einhergeht und beispielsweise dann recht deutlich eintritt, wenn entzündliche Erkrankungen des Magens vorliegen. Mithilfe von CBD ist es möglich, alternativ zu herkömmlichen Pharmazeutika Übelkeit und Erbrechen zu lindern oder zu verhindern. Entsprechende Studien wurden dazu 2012 im „British Journal of Pharmacology“ publiziert. CBD wurde in diesem Zusammenhang bei Ratten zum Einsatz gebracht.

Ein großer Vorteil bei Cannabidiol besteht darin, dass es nicht die Magenschleimhaut angreift. Herkömmliche Pharmazeutika tun dies sehr gerne. Außerdem verfügt das Öl nicht über den unangenehmen Geschmack, den normale Säureblocker mit sich bringen. Es lässt sich somit deutlich leichter einnehmen und funktioniert hervorragend, wenn entzündliche Erkrankungen des Magens vorliegen.

3. Grund: Cannabidiol wirkt krampflösend

Die krampflösende Wirkung von Cannabidiol ist noch nicht vollständig untersucht. Doch bereits jetzt zeigen erste Daten deutlich auf, dass dieses Mittel eine durchaus wirksame krampflösende Wirkung hat. Medizinische Erhebungen äußern sich entsprechend vielversprechend.

CBD soll besonders bei Kindern, die unter unterschiedlichsten Formen von Epilepsie oder den Dravet-Syndrom leiden, eingesetzt werden. Erste Erfahrungsberichte von Patienten zeigen deutlich, dass ein Rückgang von Anfällen stattgefunden hat. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass diese Erfahrungsberichte der Patienten noch nicht durch medizinische Studien gestützt werden können. Die Einnahme des Öls konnte laut Patienten die Häufigkeit der Anfälle auf drei Anfälle pro Monat reduzieren. Ein großer Fortschritt, der nun noch in zugelassenen Studien bestätigt werden muss.

4. Grund: Cannabidiol hilft bei Akne und Hautproblemen

Hanf ist nicht nur in der Lebensmittelbranche ein heiß diskutiertes Thema. Auch in der Kosmetikindustrie hat die Pflanze bereits Einzug gehalten. Cremes und andere Kosmetikartikel enthalten Wirkstoffe, die aus Hanf erzeugt werden. Zwar handelt es sich dabei um industriell erzeugten Hanf, die Wirkung ist aber dieselbe.

Das Interesse an der Pflanze liegt darin begründet, dass sie Wirkstoffe enthält, die als natürliche Entzündungshemmer agieren und dadurch die sogenannte Lipidsynthese blockieren. Die Lipidsynthese ist ausschlaggebender Punkt für Hautprobleme.

Durch Hanf und somit das Cannabidiol wird die Funktion der Sebumdrüsen angeregt. Die Drüsen agieren gegen Akne und sorgen für eine ordentliche Abwehrreaktion. Obendrein soll es mit dem Öl gelingen, die Zellteilung in der Akne zu unterdrücken, sodass die unschönen Hautunreinheiten innerhalb kürzester Zeit deutlich weniger werden. Für alle Betroffenen ein sehr wichtiger Aspekt.

Da der Wirkstoff von CBD direkt über die Haut aufgenommen wird, eignet sich das Öl hervorragend zur täglichen Anwendung. Beispielsweise auch dann, wenn die Haut sehr trocken ist. Das Öl kann die Haut unterstützen und dafür sorgen, dass sie schon nach kurzer Zeit deutlich elastischer und geschmeidiger wird. Hautrötungen können mit dem Öl zusätzlich merklich reduziert werden, sodass Cannabidiol unbedingt in das tägliche Pflegeprogramm integriert werden sollte.

5. Grund: Cannabidiol hilft gegen Alzheimer

Alzheimer ist eine Krankheit, die wir uns bis heute noch nicht richtig erklären können. Immer mehr Menschen erkranken daran, ohne dass wir die Gründe auch nur ansatzweise erklären können.

Viele Wissenschaftler forschen an möglichen Gründen, warum Alzheimer entsteht und wie das Fortschreiten der chronischen Krankheit eingedämmt werden kann. Immer wieder wird dabei auch nach wissenschaftlichen Anhaltspunkten gesucht, wie Cannabis bei der Behandlung von Alzheimer hilfreich zum Einsatz gebracht werden kann.

Auch andere neurodegenerative Erkrankungen können mit Hilfe von CBD behandelt werden. Das hat bereits eine australische Forschergruppe herausgefunden und entsprechende Artikel dazu veröffentlicht.

Wissenschaftler dieser Forschergruppe herausgefunden, dass die regelmäßige Einnahme von CBD dafür sorgt, dass einige der typischen Symptome von Alzheimer zurückgehen. Denn Alzheimer kann aufgrund von Entzündungen, Oxidationen oder eine Art Plaque im Gehirn verursacht werden. Soweit sind die Forschungen inzwischen vorangeschritten. Und genau gegen diese Entzündungen und anderen Symptome kann Cannabidiol sehr hilfreich sein. Und zwar auf schonende Art und Weise.

Es sind aber auch andere Faktoren wichtig. Alzheimer Patienten leiden beispielsweise unter einem deutlichen Rückgang der kognitiven Fähigkeiten und unter Gedächtnisverlust. Das Hanföl kann hier bewirken, dass diese Symptome wieder schwächer werden. Auch wenn sie bereits deutlich ausgeprägt sind.

6. Grund: Cannabidiol hilft bei Depression und Dauerstress

CBD ist in der Lage, die Bildung von Nervenzellen in unserem Gehirn zu fördern. Der Fachbegriff hierfür nennt sich Neurogenese. Bislang wurde von der Forschung angenommen, dass eine Neubildung von Nervenzellen im Erwachsenenalter nicht mehr möglich ist. Doch diese Ansicht wurde inzwischen deutlich korrigiert, da Forschungen gezeigt haben, dass durchaus Nervenzellen im Erwachsenenalter gebildet werden können. Auch wenn diese Bildung deutlich eingeschränkter ist, als dies in jungen Jahren der Fall ist.

Hanföl kann in diesem Zusammenhang eine große Rolle spielen. Vor allen Dingen dann, wenn die Bildung der Nervenzellen in Zusammenhang mit einer Depression betrachtet werden. Steht der Körper unter Stress, nimmt die Produktion von neuen Nervenzellen ab. Investiert der Betroffene aber den Sport und in Entspannungsübungen, wird der Stress ausgeschaltet und neue Nervenzellen werden wieder gebildet. Wird zusätzlich regelmäßig Hanföl eingenommen, kann die Produktion dieser neuen Nervenzellen obendrein angeregt werden.

CBD bringt aber noch einen zusätzlichen angenehmen Nebeneffekt mit sich. Denn durch die Wirkstoffe des Öls wird eine deutliche Stressreduktion hervorrufen. Wissenschaftler, die in Brasilien und den Spanien diesbezüglich geforscht haben, haben das Öl im Rahmen einer Studie zu klinisch diagnostizierten Angststörungen eingesetzt. Das Öl hat bei regelmäßiger Einnahme einen großen Nutzen gebracht.

7. Grund: Cannabidiol steuert bei Tumorbildung gegen

Die größte Angst, die wir haben, ist es wahrscheinlich, an Krebs zu erkranken. Leider ist die Tumorbildung in unserem Körper heutzutage keine Seltenheit mehr. Wie gut ist es da, das erste Forschungsergebnisse nahelegen, dass mithilfe von Cannabidiol zukünftig auch eine Behandlung von Tumoren und von Krankheiten wie Krebs positiv beeinflusst werden kann. Die Einnahme hilft dabei, eine Teilung von Krebszellen und Geschwüren zu verhindern. Dadurch kann ein weiteres Wachsen eingeschränkt werden.

Außerdem berichten Krebspatienten, die an einer Chemotherapie teilgenommen und gleichzeitig das Öl zum Einsatz gebracht haben, von einer Reduzierung der typischen Nebenwirkungen der Chemotherapie. Die Nebenwirkungen sind entweder komplett ausgefallen oder haben sich deutlich geringer präsentiert.

8. Grund: Cannabidiol hilft bei psychischen Erkrankungen und Schäden durch Alkohol

CBD kann in die Rolle eines Neuroleptikums schlüpfen. Das zeigen Untersuchungen, die an Patienten vorgenommen wurden, welche an Schizophrenie oder beispielsweise an bipolaren Störungen litten. Wurde das Öl eingenommen, konnte beobachtet werden, dass bereits entstandene Veränderungen im Gehirn wieder ausgeglichen wurden. Ein Forscherteam der Universität Kentucky kam zusätzlich zu dem Ergebnis, dass auch Langzeitschädigungen, die durch übermäßigen Alkoholkonsum entstanden sind, wieder ausgeglichen werden konnten. Fast die Hälfte aller Studienteilnehmer hat eine deutliche Verbesserung der Symptome nach der Einnahme von CBD verzeichnet.

9. Grund: Cannabidiol hilft gegen soziale Phobien

Eine klinische Studie, die sich ausschließlich mit sozialen Ängsten befasste, fand heraus, dass CBD auch gegen soziale Phobien helfen kann. Beispielsweise dann, wenn die Teilnehmer eine Rede halten mussten und im Vorfeld deutlich aufgeregt waren. Durch die Einnahme des Öls konnte die Nervosität stark reduziert werden.

Der Vorteil von Cannabidiol gegenüber konventionellen Medikamenten, die im Bereich der Angststörungen zum Einsatz kommen liegt darin, dass das Öl keinerlei Nebenwirkungen hat. Antidepressiva, die in solchen Fall auch zum Einsatz kommen, bringen starke Nebenwirkungen mit sich. Das Öl hingegen ist frei von Nebenwirkungen und gelangt auch schnell in den Blutkreislauf, sodass es ebenso schnell am Einsatzort ankommt.

Selbst Entzugserscheinungen konnten nicht festgestellt werden. Daher erhoffen sich die Forscher entsprechend ähnlich positive Ergebnisse beim Einsatz des Öls, wenn posttraumatische Belastungs- und Zwangsstörungen therapiert werden sollen. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass auch hier bei den Patienten im Rahmen einer regelmäßigen Einnahme deutliche positive Veränderungen bei den körperlichen und geistigen Zwängen verzeichnet werden konnten.

10.Grund Cannabidiol verleiht Energie

Normalerweise ist es so, dass dem Cannabis beruhigende Effekte nachgesagt werden. Und das stimmt auch - Cannabis beruhigt und sorgt dafür, dass man gelassener und lockerer wird. Doch diese Beruhigung ist so ausgelegt, dass sie angenehm ist und dass daraus keine Trägheit entsteht. Es ist vielmehr eine positive Grundstimmung, die durch die Einnahme von Cannabis und von CBD hervorgerufen wird. Denn die Wirkstoffe von CBD werden von den Körperzellen wie ein Booster aufgenommen. Der ganze Organismus wird gestärkt und es entsteht eine neue Energie.

Freie Radikale, die dafür sorgen, dass unser Körper träge wird, fühlen sich von der Wirkung des Öls gestört. Da diese ausgeschaltet werden, entsteht ebenfalls deutlich mehr Energie, die sich positiv auf unseren Alltag auswirkt. Obendrein bringt das Öl blutdrucksenkende, antibakterielle und neuroprotektive Vorteile mit sich. Das Knochenwachstum wird stimuliert und die Mitochondrien, die als Triebwerke der Körperzellen betrachtet werden, können deutlich effizienter arbeiten.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal erwähnen, dass es hier nicht um das klassische Cannabis geht, welches als Rauschmittel und Droge bezeichnet wird und innerhalb von Deutschland verboten ist. Es geht um Cannabidiol, ein Öl, welches aus Cannabis gewonnen wird und zu therapeutischen Zwecken angewandt wird. Es ist daher durchaus spannend, die Entwicklung von CBD weiter im Auge zu behalten und die bereits genannten Einsatzmöglichkeiten weiter zu erforschen. Denn der Erfolg des Öls macht Hoffnung, dass vor allen Dingen chronische Krankheiten gut damit behandelt werden können.