Wie sieht richtiger Schlaf aus und was können Sie tun, um wieder ausgeruht aufzuwachen?

Nein zum Monitor vorm Schlafen - nicht nur wegen des Lichts!

Sie lesen überall, dass Sie Bildschirme meiden sollen. Der Grund, der blaue Lichtanteil unterdrückt die Entwicklung unseres Schlafhormons Melatonin. Aber wussten Sie, dass Schlafforscher noch einen anderen, fast wichtigeren Grund für die Abstinenz nennen? Wenn Sie etwa E-Mails checken, WhatsApp Nachrichten austauschen oder einfach Nachrichten überfliegen, ist die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass aller Input positiv ist. Deshalb sorgt der Technikkonsum für Stress. Wer viel Cortisol - unser Stresshormon - ausschüttet, hindert das Melatonin daran, seine Wirkung zu tun. Sie sind zwar müde, aber Ihr Gehirn springt eher auf den Stress an. Die Folge kennen Sie: Sie liegen wach.

Tipp I: Keine negativen Infos mehr oder besser - meiden Sie alles, was Sie eventuell stressen könnte. Weil das alles leichter gesagt ist, als getan, kommt hier der zweite, erprobte Tipp:

Tipp II: Legen Sie neben dem Bett Stift und Zettel bereit. Führen Sie eine Art Kummerbuch. Dort notieren Sie wirklich alles, was Ihnen durch den Kopf geht. Das gilt auch für weniger emotionale Gedanken bei Männern. Schreiben Sie sich eine Erinnerung, dass Sie googlen wollen, wie Sie die Lichtmaschine selbst wechseln. Sie können sich wahrlich Sachen aus Ihrem Kopf herausschreiben.

Mehr Tipps für erholsamen Schlaf:

- Ein gutes Raumklima mit einer mittelmäßigen Luftfeuchtigkeit und angenehmer Schlaftemperatur unter 20 Grad hilft sehr.

- Essen Sie drei Stunden vor dem Bett nichts Schweres mehr, gar nichts ist am besten.

- Ein bequemes Bett mit einer guten Matratze, etwa wie die modernen Boxspringbetten von Möbel-Eins, sorgt für guten Schlaf. Solche Boxspringbetten, wie Sie sie vielleicht aus guten Hotels kennen, bieten einen erstklassigen Schlafkomfort. Sie sind in mehreren Größen und Designs erhältlich und fügen sich so in jedes Schlafzimmer ein. Sparen Sie auch nicht an Bettzeug, Bezügen und ergonomischen Kissen.

Tipp III: Unser Gehirn ist faszinierend. Es sucht nach Beweisen für unsere Behauptungen. Wenn Sie also Ihr Kummerbuch beendet haben, denken Sie über diese drei konkreten Fragen nach und schreiben sich auch das nieder, wenn Sie mögen:

1) Was ist das Beste, was Ihnen heute passiert ist?

2) Wofür sind Sie heute besonders dankbar (gewesen)?

3) Wie kuschelig/sicher/warm fühlt es sich gerade in Ihrem Bett an?

Auf diese Weise bringen Sie sich dazu, ausschließlich positiv zu denken. Zudem schütten Sie Oxytocin aus, das Kuschelhormon. Es senkt den Cortisol Spiegel zusätzlich. Sie werden gelassener und können dem Schlafhormon Platz machen. So schlafen Sie ein und meistens auch besser durch.

Durschlafen = richtig Schlafen?

Nein. Diese Rechnung stimmt nicht. Wir haben einen Schlafkreislauf, der sich mehrmals die Nacht wiederholt. Dabei wachen wir immer kurz auf, doch merken es meistens nicht. Übrigens sind unsere nächtlichen Bewegungen sinnvoll, weil wir so sichergehen, Gelenke zu entlasten. Wer schon einmal neben einem Hund/Katze/Kind geschlafen hat, weiß, wie anstrengend es ist, sich nicht drehen zu können.

Richtiger Schlaf hat nichts mit der Länge zu tun. Alles zwischen 5 und 12 Stunden ist normal. Als Organismus orientieren wir uns doch stark am Sonnenlicht - die Tageslänge gibt gute Hinweise auf einen gesunden Rhythmus.

Eine Stimulationsarme Umgebung ist der Schlafgarant. Umgeben Sie sich nur mit Sachen, die in Ihnen ein Zuhause Gefühl voller Entspannung auslösen und noch etwas ganz Entscheidendes möchten wir Ihnen mit auf den Weg geben:

Programmieren Sie Ihr Gehirn wirklich darauf, das im Bett nichts Anderes passiert als Schlafen - Ausnahmen erklären sich von selbst.