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| 16:35 Uhr

Den Durchblick bewahren
Tipps für die richtige Brillenpflege im Sommer

FOTO: Flikr / Sari Montag
Sonnencreme, Schweiß und Hitze: Brillen macht die warme Jahreszeit ordentlich zu schaffen. Wie man seine Brille sicher durch den Sommer bringen kann, haben wir in den nachfolgenden Tipps zusammengetragen.

Gerade erst hat man das vielfältige Sortiment von Onlinehändlern wie Optik24Plus durchkämmt und ein neues Lieblingsmodell gefunden, da steht auch schon der Sommer vor der Tür - und das mit zahlreichen Gefahren für die Brille. Wer beispielsweise am Strand auf seine Sehhilfe angewiesen ist, der wird es nur schwer vermeiden können, dass Sandkörner auf das Gestell und die Gläser gelangen - doch muss man zwangsläufig Kratzer in Kauf nehmen oder das neue Gestell gleich lieber zuhause lassen? Nein, denn grundsätzlich kommen die Kratzer erst zustande, wenn die Brille falsch gereinigt wird.

Um verkratzte Gläser und ein verstaubtes Gestell zu vermeiden, sollte man daher niemals versuchen, die Brille direkt am Strand zu reinigen. Besser ist es, die Sehhilfe zuhause unter fließendem Wasser abzuspülen, um die Sandpartikel schonend zu entfernen. Bei Gläsern, die durch Sonnenmilch oder Schweiß besonders verklebt sind, kann ein Klecks Spülmittel oder Essigwasser Abhilfe schaffen. Im Anschluss sollte man die Brille vorsichtig mit einem Mikrofaser- oder Brillenputztuch trocken reiben.

Vorsicht: Zewa oder Papiertaschentücher sind nicht zum Brilleputzen geeignet. Sie verreiben zurückgebliebene Staubkörner lediglich auf dem Glas und hinterlassen Kratzer. Auch von T-Shirt-Säumen, Pullovern und Co. sollte man als Putzhilfe Abstand nehmen, da sie aus der schicksten Brille ein verkratztes und unansehnliches Accessoire machen können. Sind nach dem Spülgang immer noch Staub- oder Sonnenmilchreste erkennbar, hilft ein Ultraschallbad für die Brille. Auch große Hitze kann der Sehhilfe schaden. So können Temperaturen jenseits der 50 Grad zu Verformungen des Gestells führen.

Auch die Beschichtung der Brillengläser kann bei solchen Bedingungen beschädigt werden. Entsprechend sollte man seine Brille beispielsweise niemals im Auto zurücklassen und gar aufs Armaturenbrett legen, da es dort bereits nach wenigen Minuten derart heiß werden kann. Ähnliches gilt für das Freibad oder den Strand. Auch dort sollte man die Brille ebenso nicht einfach auf dem Handtuch zurücklassen, da es in der prallen Sonne ebenfalls sehr heiß wird. Vorsichtig sein sollte man übrigens auch bei sehr niedrigen Temperaturen, denn Frost kann den Brillengläsern ebenso schaden.

Demnach sollte man die Brille nachts besser ins Haus nehmen und nicht im Auto oder auf der Gartenbank liegen lassen. Grundsätzlich gilt: Eine Brille gehört entweder auf die Nase oder ins Etui. Besonders Damen neigen im Sommer dazu, ihre (Sonnen-)Brillen ins Haar zu schieben, wenn sie beispielsweise in den Supermarkt gehen. Doch auch im Haar kann die Beschichtung der Gläser durch Talg- und Kosmetikrückstände wie Haarspray beschädigt werden. Zudem kann es passieren, dass sich das Gestell im Haar verfängt und beim Herausziehen verformt. Besser ist es, die Brille immer, wenn sie nicht benötigt wird, zurück ins Etui zu stecken - dort kann sie nicht zerkratzen und ist vor schädigenden Umwelteinflüssen geschützt.