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| 08:56 Uhr

Mobil bleiben im Alter – So halten sich Senioren beweglich und fit

Auch im Alter ist es wichtig, sich körperlich fit zu halten. Dehnübungen wie diese können dabei helfen.
Auch im Alter ist es wichtig, sich körperlich fit zu halten. Dehnübungen wie diese können dabei helfen. FOTO: pixabay.com
Mit zunehmendem Alter leiden die meisten älteren Menschen unter einer eingeschränkten Beweglichkeit. Sobald alltägliche Dinge wie das Schuhebinden oder das Hineinsteigen in die Badewanne zu einer echten Herausforderung werden, sollten Senioren damit beginnen, an ihrer körperlichen Fitness zu arbeiten. Denn wer auch im Alter gesund und beweglich bleiben möchte, muss sich regelmäßig bewegen.

Den Körper gar nicht erst einrosten lassen

Wenn ältere Menschen mehr und mehr das Gefühl haben, in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt zu sein, dann liegt das oftmals daran, dass sie sich zu wenig bewegen. Da kleinere Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit - beispielsweise eines Gelenks - zunächst über andere Gelenke ausgeglichen werden können, fällt das "Einrosten" häufig erst einmal gar nicht sofort auf. Als störend empfunden wird es häufig erst dann, wenn Tätigkeiten des Alltags, die früher um einiges leichter fielen, wie zum Beispiel

Duschen und BadenAn- und AusziehenSchuhebindenÜberwinden von SchwellenGehen von Treppenbeim Einkaufen in die unteren Regale greifenEin- oder Aussteigen in Autos, Busse oder Bahnnun sehr schwer oder überhaupt nicht mehr möglich sind. Wird zu viel gesessen und gelegen, bedingt das, dass die Bänder und Gelenke schneller einrosten und man mit der Zeit auch zunehmend den Spaß an Bewegung verliert.

Praktische Tipps für mehr Beweglichkeit im Alter

Es gibt viele Möglichkeiten, um sich im Alter fit und mobil zu halten:

Dehnübungen: Senioren können mit regelmäßigen Dehnübungen erreichen, dass sie sich nach einiger Zeit beweglicher fühlen. Bereits kleine Einheiten führen zu tollen Ergebnissen. Dehnübungen sorgen aber nicht nur für eine langfristige Verbesserung der Beweglichkeit im Alltag, sondern man bekommt dadurch auch mehr Kraft und stärkt das körpereigene Bindegewebe. Welche Übungen sich für Senioren am besten eignen, kann man hier nachlesen.
Spazierengehen: Regelmäßiges Spazierengehen hat viele positive Effekte auf den Körper. Das Laufen baut nicht nur Muskeln auf, die dem Körper Stabilität geben, sondern es kann sogar das Herz-Kreislauf-System stärken, das Diabetes-Risiko senken und die Lebenserwartung erhöhen. Da vielen älteren Menschen das Laufen irgendwann schwer fällt, können sie auf Gehhilfen zurückgreifen, beispielsweise auf einen Rollator. Dank seiner Hilfe sind regelmäßige Spaziergänge in der Natur kein Problem mehr. Passende Modelle kann man beispielsweise bei walzvital finden.
Schwimmen: Um nicht nur ihren Gelenken, sondern auch ihrem ganzen Körper etwas Gutes zu tun, können Senioren regelmäßig Schwimmen gehen. Dadurch werden viele Muskelpartien und Gelenke trainiert und gekräftigt. Hinzu kommt, dass die schonende Wassersportart den gesamten Gelenkapparat entlastet. Schwimmen eignet sich deshalb optimal, um auf Dauer auch im Alltag beweglicher zu sein.
Physiotherapie: Manche Menschen lassen sich lieber individuell von einem Fachmann oder einer Fachfrau betreuen. In diesem Fall kann man beispielsweise Sitzungen bei einem Physiotherapeuten vereinbaren. Dieser kann individueller auf Personen mit Beschwerden eingehen, um deren Bewegungsapparat wieder zu stärken.Fazit

Aufgrund eingeschränkter Beweglichkeit sind Senioren mit zunehmendem Alter häufiger der Gefahr von Stürzen ausgesetzt. Betreiben sie jedoch regelmäßig kleinere Sporteinheiten, können sie ihre Muskeln, Sehnen und Bänder kräftigen, um wieder beweglicher zu werden und somit auch Verletzungen vorzubeugen. Darüber hinaus hilft ihnen die regelmäßige Bewegung dabei, auch im hohen Alter noch relativ beschwerdefrei und unabhängig leben zu können.