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| 10:43 Uhr

Neues Bett?
Mit diesen Tipps schlafen Sie gesund

FOTO: pixabay.com / Free-Photos
Ein erholsamer Schlaf ist wichtig. Wer gut schläft, ist leistungsfähig und bleibt fit. Dafür braucht es ein passendes Bett und eine Matratze, die zum Schläfer passt. Ob Boxspringbett, dreifacher Federkern oder Kaltschaummatratze: Wir geben Tipps für den Bettenkauf.

So finden Sie das passende Bett

Am klassischen Probeliegen führt kein Weg vorbei. Ein gutes Bett entlastet und stützt den Rücken. Beim Probeliegen schaut am besten eine Begleitung zu. Diese kann einen Blick auf die Wirbelsäule des Liegenden werfen. Im liegenden Zustand entspannt sich die Rückenmuskulatur, sofern die S-Form des Rückgrats an Schultern und Hüften entlastet wird. Beine und Taille werden abgestützt. Das Bett ist ideal, wenn die Wirbelsäule in der Seitenlage eine Gerade (ohne einzuknicken) bildet.

Wann wird es Zeit für ein neues Bett?

Alle 7 Jahre soll man aus hygienischen Gründen eine neue Matratze anschaffen. Im Durchschnitt schlafen wir 22 Jahre in einem Bett und 14 Jahre auf einer Matratze. In der Regel schlafen die Deutschen 7 Stunden pro Nacht. Nirgends verbringen wir in den eigenen vier Wänden so viel Zeit wie im Schlafzimmer. Umso wichtiger ist ein hochwertiges Bett, das zu den Schlafbedürfnissen und zum eigenen Körper passt. Denn nur so erwacht man am nächsten Morgen erholt und ohne Rückenschmerzen. Eine Matratze sollte verschiedene Zonen haben. An Schulter und Beckenbereich sollte sie zum Beispiel nachgeben. Die meisten Betten werden mit dem Härtegrad H2 und H3 verkauft. Für den Härtegrad gibt es keine einheitlichen Standards. Die Unterschiede in der Festigkeit reichen von H1 bis H5.

Die Matratzentypen

Federkern:

Federkernmatratzen weisen einzelne, in kleine Beutel eingenähte Taschenfelder aus Metall auf. Federkern kann Feuchtigkeit gut abführen, da diese Matratze im Inneren viel Luft enthält. Bei einer Federkernmatratze ist auf eine hohe Qualität und die Anzahl der Metallfedern zu achten. Wer viel schwitzt, kann gut auf diesen Matratzentyp zurückgreifen.

Kaltschaum:

Kaltschaummatratzen sind weit verbreitet und günstiger. Sie verfügen über eine hohe Elastizität und halten lange. Da Kaltschaum Wärme speichert, eignet sich der Matratzentyp für Menschen, die schnell frieren.

Latex:

Latexmatratzen bestehen aus synthetischem Material. Sie sind punktelastisch und fester als Kaltschaummatratzen. Latex ist jedoch schwerer als andere Schaumfabrikate. Sie können bis zu 25 Kilo wiegen.

Schaumstoff:

Schaumstoffmatratzen passen sich dem Körper an, da sie auf Temperatur reagieren. Die Matratze gibt an den Stellen nach, an denen hoher Druck entsteht. Im Schlafzimmer sollte immer eine gleichbleibende Temperatur herrschen. Wird es kühler, verändert sich auch das Verhalten des Materials.

Wasserbett:

Wasserbetten sind bei vielen immer noch beliebt. Sie können leicht beheizt werden, was allerdings zu höheren Energiekosten führt.

Expertentipp: Rückenexperten raten dazu, eine etwas härtere Matratze zu kaufen. Auf zu weichen Matratzen sinkt der Schläfer ein und kann sich nicht mehr genügend bewegen.

Wie breit sollte das Bett sein?

Singles schlafen meistens auf einer Matratzenbreite von 1 Meter. Für Paare ist eine Matratzenbreite von 1,40 – 1,80 Metern ratsam. Diese Zahlen gibt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) aus. Neben der Liegefläche ist auch die Höhe wichtig. Die Komforthöhe liegt zwischen 50 bis 60 Zentimetern. Der Rahmen sollte mindestens eine Stärke von 25 Millimetern haben, dann ist er stabil.

Betten in Übergröße sind gefragt

Immer mehr Menschen suchen nach Betten in Übergröße. Ein 200 Zentimeter langes Bett ist für Menschen über 1,80 Meter Körpergröße oft schon zu klein. Schläfer sollten ihre Körpergröße nehmen und 20 Zentimeter drauf rechnen. So errechnet man das ideale Bett für Übergrößen. Passend dazu gibt es XXL Matratzen – die sogenannten King Size Matratzen. Große Menschen leiden oftmals unter Rückenschmerzen. Eine King Size Matratze entlastet den Körper und unterstützt den Nacken sowie die Wirbelsäule.

Matratzen für Allergiker

66 % der im Haushalt lebenden Milben findet man im Bett. Vor allem in der Matratze fühlen sich Milben wohl. Allergiker sollten ich von ihrer herkömmlichen Matratze trennen und milbendichte Bezüge (Encasing) anschaffen. Matratzen, bei denen die Materialien mit tierischem Eiweiß verarbeitet werden, sind nicht zu empfehlen. Des Weiteren sollte die Matratze klimaaktiv sein, um den Feuchtigkeitsaustausch zu regulieren. Das schafft ein trockenes Schlafklima, in dem sich Milben nicht wohl fühlen.

Im Trend: Boxspringbetten

Boxspringbetten sind aus den Niederlanden und USA zu uns geschwappt. Der Lattenrost entfällt bei diesem beliebten Bettmodell. Das Innenleben besteht aus bis zu 3 Liegeelementen:

  • die gefederte Unterbox
  • die Matratze
  • der Topper

Der Unterbau besteht aus einem stabilen Holzkasten mit Federkern. Darauf liegt die Matratze, die ebenfalls einen Federkern enthält. Durch diese doppelte Federung wird der Körper im Schlaf gestützt und entlastet – der so oft gelobte Liegekomfort. Dieser lässt sich durch den Topper noch weiter anpassen. Außerdem kann je nach Material des Toppers, das Klima im Bett beeinfluss werden.

Beim Kauf sollten sich Interessenten das Innenleben genau anschauen. Da der Begriff nicht geschützt ist, kommt es vor, dass auch Betten ohne eine Federung in der Unterbox Boxspringbett genannt werden. Außerdem sollte die Matratze individuell konfigurierbar sein, um den Körper optimal zu stützen. Solch individuell konfigurierbaren Boxspringbetten finden Käufer bei Boxspring Welt. Ein Boxspringbett von der Boxspring Welt gibt es zum Beispiel mit Bettkasten und/oder Elektromotor.