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| 11:23 Uhr

Medizin
Große Erfolge durch die entkrampfende Wirkung von CBD bei Multiple Sklerose

Medizinisches Kannabis
Medizinisches Kannabis FOTO: 7raysmarketing / 7raysmarketing | Pixabay
Angstlösend, beruhigend und schmerzlindernd - drei Versprechen, die von MS-Patienten selber gemacht werden. Während die medizinische Forschung noch nicht bewiesen hat, dass ein Öl aus der Hanfpflanze vielseitig positiv wirkt, sind sich die Patienten in Foren mehr als einig.

Es herrscht - wenn auch gleich CBD Öl nicht zum üblichen Repertoire der Schulmedizin gehört - Einigkeit in der Ärzteschaft darüber, dass Cannabidiol Betroffenen unterschiedlicher Krankheiten guttut.

Welche Wirkung schreiben Nutzer CBD zu? Warum sollte es unbedingt bei Multiple Sklerose helfen?

Alle nachstehenden Informationen sind noch nicht durch Studien verifiziert, jedoch weisen Fakten auf die Richtigkeit hin. Dazu Fakt 1, dass Krankenkassen unter Umständen die Kosten für CBD übernehmen, wenn die konservative Therapie wegen der Schwere einer Krankheit ergänzt werden muss. Außerdem Fakt 2, dass bereits darüber gemunkelt wird, CBD Öl würde bald verschreibungspflichtig.

Drei große Wirkungen helfen bei unterschiedlichen Leiden psychischer und physischer Natur:

1. CBD entspannt die Muskulatur

2. CBD hemmt Entzündungen

3. CBD schützt Nervenzellen

Menschen mit der unheilbaren Krankheit Multiple Sklerose empfehlen sich untereinander CBD Öl. Sie erzählen von Verbesserungen bei mehreren Symptomen.

An erster Stelle steht die Vertreibung von der Begleiterscheinung Fatique. Diese ständige Müdigkeit raubt den Patienten oft jeden Lebensmut und Energie. Sie ist einer der Gründe, weshalb MS in 80 % der Fälle von Depressionen begleitet wird.

Nach längerer täglicher Einnahme soll das Öl nicht nur wachmachen, sondern so beruhigen, dass die Menschen nachts durchschlafen können.

Das ist ähnlich eines Wunders - weniger Schmerzen empfinden, Energie verspüren und die Nachtruhe genießen sind für die allermeisten MS-Leidgeplagten nicht denkbar.

Weniger Spastiken; weniger Schmerzen

Cannabidiol wird genau wie Marihuana Öl auch aus der Hanfpflanze extrahiert. Der größte Unterscheid ist, Cannabidiol wirkt nicht berauschend. Es ist kein THC enthalten.

Zugleich gilt das Öl aber als eines der stärksten Inhaltsstoffe der Pflanze.

Der menschliche Organismus verfügt selber über ein Teil System im Nervensystem, dass mit einem ähnlichen Stoff arbeitet; das Endocannabidiol-System.

Hier werden einige Botenstoffe und Zellen gebildet. Multiple Sklerose führt als Nervenkrankheit mit Entzündungsherden dazu, dass die Nervenkommunikation untereinander gestört ist. Über mehrere Umwege führt das zu krampfenden Muskeln; Spastiken. Diese sind unangenehm und viel schlimmer, sehr schmerzhaft. Die Schmerzen werden Chronisch.

Das CBD Öl wirkt direkt im Nervensystem und beruhigt dort. Das führt dazu, dass weniger Muskeln verkrampfen beziehungsweise lindert den Grad der Verkrampfung oder die Häufigkeit der Spastiken.

Mehr Gutes vom Hanföl

Es stehen noch weitere Wirkweisen zur Debatte; auch sie alle müssen noch erforscht werden, um als wahr zu gelten.

Etwa ob CBD beim Abnehmen hilft. Es scheint weiter eine Korrelation zwischen CBD und der Menge der benötigten Antidepressiva zu geben. Einige Patientengeschichten geben Anlass zu der Annahme, CBD Öl könne die Stimmungsaufheller partiell substituieren.

Überdies sind Personen der Medizinwelt und Patienten auf die Beobachtung gestoßen, dass Schmerzmittel schneller zu wirken scheinen.

Andere MS-Patienten berichten etwa, die schrecklichen Hitzeschübe könnten sie dank CBD besser aushalten. Sorgt der Stoff aus der Kiffer Pflanze wirklich für einen Temperaturausgleich?

Die Medizin steht vor einer wichtigen Aufgabe, all diesen Aspekten nachzukommen. Bisher ist CBD Öl ein Nahrungsergänzungsmittel. Allerdings ist Hanf und damit auch seine Bestandteile seit 2017 im Deutschen Arzneimittelbuch eingetragen. Wird eine der Wirkungen bewiesen, steigt es zur Arznei auf und wird vermutlich verschreibungspflichtig.

Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt - unter den Usern der Patientenschaft geistern keine unerwünschten Wirkungen umher. Allerdings ist davon auszugehen, alles was wirkt, hat auch Nebenwirkungen. Es ist bisher noch nicht getestet, was passiert, wenn die empfohlene Höchstmenge überschritten wird.

Für jeden MS Patienten ist das alles Zukunftsmusik. Wichtig ist jetzt, dass es einen Durchbruch zu geben scheint. Ein Mittel, dass gegen das allergrößte Problem der Krankheit Linderung schenkt, laut Patientenmeinungen - Lebensunmut durch Schmerzen und Einsamkeit.

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