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| 11:46 Uhr

Die Gesunde Alternative zu Antibiotika
Manuka Honig

FOTO: magann / Depositphotos
Bereits seit vielen Jahrhunderten gilt der Honig des neuseeländischen Manuka-Strauchs bei den Maoris als Heilmittel für vielerlei Beschwerden. Das Manuka-Honig tatsächlich auch gegen gefährliche multiresistente Krankenhauskeime wirkt, ist noch nicht sehr lange bekannt.

Der Manuka-Honig ist ein bisher in Deutschland und Umgebung eher unbekannter Honig, dem nach und nach - zurecht - mehr Aufmerksamkeit zugeschrieben wird. Dem Manuka-Honig wird wundersames Wirken nachgesagt, da es sich um einen medizinischen Honig handeln, der mit zahlreichen attraktiven Eigenschaften wirbt. Preislich gesehen ist der Manuka-Honig nicht billig, jedoch muss man beim Kauf der teuren Köstlichkeit bedenken, dass es sich hierbei um qualitativ hochwertigen Honig handelt, den die Bienen in den Bergen Neuseelands und Teilgebieten Australiens aus dem Nektar der Südseemyrte, auch Manuka genannt, herstellen.

Die Unbekanntheit des Produkts in unseren Breitengraden ist nahezu verwunderlich, wenn man auf die andere Seite des Globus blickt: In Australien und Neuseeland erfreut sich der Manuka-Honig großer Beliebtheit. Hier ist der Manuka-Honig schon seit mehreren Jahren in aller Munde und lange kein Geheimtipp mehr. Das wundersame Wirken des Honigs wird aktuell in Studien überprüft. Viele seiner Eigenschaften sind bereits bewiesen, einige warten noch auf Bestätigung. Dem Manuka-Honig sowie auch dem (CBD Öl hier) wird nachgesagt, äußerliche Wunden desinfizieren zu können und die Wundheilung zu beschleunigen. Innerlich sei der Honig wohltuend gegen Erkältungsviren und bei zahlreichen Infektionen wie beispielsweise einer Blasenentzündung.
Mit der steigenden Nachfrage ist natürlich auch der Preis gestiegen. Schon vor zehn Jahren wäre der Manuka-Honig von Unwissenden der Heilungskraft als "teuer" eingestuft worden, heute muss man jedoch rund das dreifache dafür hinblättern, was vor einigen Jahren mal war - Tendenz steigend. Ein Glas kann bis zu 100 Euro kosten.

Die Wirkung des Manuka-Honigs

Der Manuka-Honig stärkt das Immunsystem. Er soll zudem antibakteriell gegen Entzündungen aller Art - also sowohl innerlich als auch äußerlich - helfen und sich generell außergewöhnlich positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken und zu einer reinen, glatten und straffen Haut verhelfen.
Auch Verdauungsprobleme soll man mit Manuka-Honig bekämpfen können. Positive Auswirkungen kann man auch in Sachen Zahngesundheit erwarten: Zahnfleisch und Substanz des Zahnes sollen durch den Honig gefördert und gesund erhalten werden. Auch bei Entzündungen des Zahnfleisches kann Manuka-Honig gezielt helfen. Auch gegen Pilzinfektionen soll der Manuka-Honig effektiv wirken.
Dementsprechend kann man vieles über den Manuka-Honig sagen, aber dass er nicht vielfältig einsetzbar, bewahrheitet sich nicht. Spricht man mit Personen, die Manuka-Honig bereits ausprobiert und eingenommen haben, stößt man auf große Begeisterung.

Birgt die Einnahme des Honigs Risiken?

Da es sich beim Manuka-Honig um ein Produkt aus der Natur handelt, kann man davon ausgehen, dass er grundsätzlich mehr Bakterien als ein handelsübliches Produkt aus dem Supermarkt enthält. Der Manuka-Honig ist grundsätzlich unbehandelt und wird von der Wabe direkt ins Glas geschleudert, nachdem er einer kalten Säuberung und leichter Filterung unterzogen wird. Dabei werden beispielsweise Wachsreste entfernt. Damit ist auch klar, dass keine unnatürliche Behandlung erfolgt, der Honig wird weder erhitzt noch einer besonderen antibakteriellen Behandlung unterzogen. Die Anzahl der Bakterien ist daher unumstößlich höher.

Wichtig ist daher, dass die Einnahme des Manuka-Honigs ein grundsätzlich gesundes Immunsystem erfordert. Eine kleine Erkältung, ein Magen-Darm-Infekt oder Ähnliches ist kein Hinweis auf ein grundsätzlich geschädigtes Immunsystem. Wer von einem geschwächten Immunsystem durch Krankheit oder aus Altersgründen betroffen ist, sollte die Einnahme von Manuka-Honig zwingend mit Fachpersonal absprechen. Als unbelassenes Naturprodukt erfordert die Einnahme die nötigen Abwehrkräfte eines gesunden Immunsystems. Ein Mangel kann schwere Folgen nach sich ziehen. Auch Zuckererkrankte müssen vorsichtig sein und sich vor der Einnahme genau informieren, da der im Manuka-Honig enthaltene Zucker ähnlich schlecht von Zuckererkrankten verarbeitet werden kann wie gewöhnlicher Industriezucker.

Dass der Manuka-Honig mehr Bakterien enthält als andere Sorten kann zunächst beunruhigend wirken. Jedoch möchten wir an dieser Stelle betonen, dass jene Bakterien ein gesundes Immunsystem nicht schwächen, sondern - im Gegenteil - es sogar ankurbeln. Die Einnahme ist also in der Regel absolut unbedenklich.

Herstellung von Manuka Honig

Der Manuka-Honig unterscheidet sich in der Herstellung nicht von anderen Honigsorten. Wie oben beschrieben arbeiten die Bienen in Neuseeland fleißig. Der Manuka-Honig wird von den Bienen aus dem Nektar der Blüte der Südseemyrte gewonnen. Der Nektar wird von den Bienen im Bienenstock zusammengetragen und daraus entsteht in der Folge Honig. Wenn es an der Zeit ist, wird das Kalt-Schleuder-Verfahren angewendet, um den Honig in Gläser abzufüllen. Darauf sollte man übrigens bei jedem Honigkauf achten. Wird Honig erhitzt, gehen wichtige Inhaltsstoffe verloren. So auch beim Manuka-Honig. Er wird einer groben Filtrierung unterzogen, sodass Wachsreste nicht ins Glas geschleudert werden.

Mit im Spiel ist natürlich die Südseemyrte, auch Manuka genannt. Aus dieser Pflanze wird nicht nur Honig, sondern auch sogenanntes Manuka-Öl gewonnen. Südseemyrte gehört zum traditionellen Baumbestand der Inseln Neuseeland und Australien, wobei in Australien nur die Provinz New South Wales einen nennenswerten Bestand pflegt.

Schmeckt Manuka-Honig anders als gewöhnlicher Honig?

Nein. Manuka-Honig unterscheidet sich im Geschmack nicht von anderen Honigsorten. Die Bienenvölker, die den Manuka-Honig herstellen, sind in der Nähe von Manuka-Bäumen untergebracht. Leider befindet man sich hier oft in einer rechtlichen Grauzone, weswegen in manchen Honigsorten, die als Manuka vertrieben werden, kaum Manuka nachweisbar ist. Achten Sie daher unbedingt auf einen zertifizierten Verkäufer, dem Sie vertrauen können. Echter Manuka-Honig schmeckt, ähnlich wie andere Honigsorten, sehr würzig und schmeckt im Abgang dezent scharf. In erster Linie schmeckt man natürlich die intensive Süße, die man von einem klassischen Honig gewöhnt ist und kennt. Obwohl der Geschmack sich nicht von anderen Honigsorten unterscheidet, tun die Inhaltsstoffe es definitiv.
Übrigens kann man Manuka-Honig essen wie jeden anderen Honig auch: Einfach auf einer leckeren Stulle genießen oder in warme Milch einrühren.

Wo kann ich Manuka-Honig kaufen?

Manuka-Honig kann man online erwerben. Auch das Reformhaus hat ihn mittlerweile im Sortiment. Auch gut sortierte Apotheken können Manuka-Honig vertreiben, jedoch muss gesagt werden, dass man den Honig in Apotheken aufgrund seiner bisher noch nicht in jeder Hinsicht bewiesenen Wirkung seltener findet.
Wer Manuka-Honig online kaufen möchte, muss unbedingt auf einen vertrauenswürdigen Händler achten. Es gibt viele Fälschungen, natürlich gerade im Versandhandel, welche gewöhnlichen Honig als teuren Manuka-Honig vertreiben. Suchen Sie also vor dem Kauf eine seriöse Quelle aus.

Kann ich die Echtheit des Manuka-Honigs überprüfen?

An Geschmack, Konsistenz und Farbe kann man die Echtheit des Manuka-Honigs nicht überprüfen. Jedoch hat ein echter Manuka-Honig das Qualitätssiegel "UMF". Vorsicht ist dennoch immer geboten, schließlich handelt es sich bei rund 80% des auf dem Markt angebotenen Manuka-Honigs um Fälschungen. Somit ist nur jeder Fünfte "Manuka-Honig" echt. Die logische Konsequenz ist, dass je höher die Konzentration des Methylgyoxal, kurz MGO, ist, desto besser wirkt sich der Honig auch auf die Gesundheit aus. Mit dem Gehalt des MGO steigt jedoch auch der Preis des Honigs. Es gibt zum Beispiel die Ausführung MGO 100, jedoch kann man auch Manuka-Honig mit der fünffachen MGO-Menge erwerben. Natürlich gibt es verschiedene Sorten mit verschiedenen MGO-Mengen.

Fazit rund um das allseits beliebte Wundermittel Manuka-Honig

Ob Manuka-Honig tatsächlich alle ihm zugeschrieben Wundertaten vollbringen kann, sei dahingestellt. Fakt ist, dass er entzündungshemmende Wirkungen hat und einem Menschen mit grundsätzlich gesundem Immunsystem in keinem Fall schaden kann. Die Einnahme vorher mit Fachpersonal abzusprechen tut jedoch auch keinem weh. So können etwaige Zweifel aus dem Weg geräumt werden. Achten Sie beim Kauf auf das UMF-Siefel und lassen Sie sich im besten Fall beraten.
Das Online-Magazin DER SPIEGEL bestätigt in einem Artikel die Wirksamkeit des Manuka-Honigs. Die steigende Beliebtheit der Spezialität aus Neuseeland und Teilen Australiens unterstreicht, dass das Produkt in Zukunft noch bekannter werden dürfte.
Das Naturheilmittel ist in Neuseeland schon lange eine beliebte Alternative zu anderen Heilmitteln. Schon bald auch in Deutschland?