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| 14:44 Uhr

Interessantes rund um die blutsaugenden Parasiten
Läuse: Verbreitung und Möglichkeiten zur Behandlung

Das Kind kommt aus dem Kindergarten oder der Schule nach Hause und fängt plötzlich damit an, sich ständig am Kopf zu kratzen. Als fürsorgliche Eltern fragt man sich schnell: Was kann das sein? In den meisten Fällen ist dann leider die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass es sich um Kopfläuse handelt.

Und diese kommen häufiger vor als viele denken. Daher steht im Folgenden im Fokus, wie die Verbreitung von Läusen vonstattengeht und was Sie dagegen unternehmen können, wenn es Ihr Kind erwischt hat.

Woher kommen Kopfläuse?

Um die Frage nach der Verbreitung von Läusen zu beantworten, ist es zunächst hilfreich, mit einigen weit verbreiteten und gleichzeitig falschen Vorurteilen aufzuräumen. So ist es beispielsweise nicht richtig, dass Kopfläuse ein Anzeichen von Unsauberkeit sind – wie in früheren Zeiten oft behauptet wurde. Des Weiteren stimmt auch die Annahme nicht, die Parasiten würden von einem Tier auf den Menschen übertragen. Bei der Laus handelt es sich alleinig um einen menschlichen Parasiten. Und dies hat Gründe, denn eines ist für die Kopfläuse überlebenswichtig: nämlich das menschliche Blut. Von der Versorgung erst einmal abgeschnitten, sterben die Läuse schnell ab.

Für die Verbreitung von Kopfläusen bedeutet dies, dass diese ausschließlich vom Menschen auf einen anderen Menschen übertragen werden. Dabei setzen sich die Läuse besonders gerne in den Haaren auf der Kopfhaut fest. Die Läuse gelangen – übrigens durch Krabbeln und nicht durch Springen – von einem Individuum zum anderen, wenn diese die Köpfe zusammenstecken. Das ist auch der primäre Grund dafür, warum Kinder häufiger von Kopfläusen betroffen sind als Erwachsene. Beim Spielen haben diese für gewöhnlich einen viel intensiveren Körperkontakt als das bei Ausgewachsenen im Berufsalltag der Fall ist.

Wenn Sie noch mehr über die Blutsauger wissen möchten, hier gibt es weitere Informationen zu Kopfläusen.

Wie sieht eine zielgerichtete Therapie gegen Kopfläuse aus?

Um eine geeignete Behandlung zu wählen, ist es zunächst unabdingbar, den Verdacht auf Kopfläuse zu bestätigen. Mit dem bloßen Auge sind die Nissen – also die Eier der Kopflaus – nur schwer erkennbar. Aufmerksam wird man meist erst, wenn der charakteristische ständige Juckreiz einsetzt. Liegt der Verdacht nahe, schauen Sie sich am besten mit einer Lupe die Körperstellen an, an denen sich die Kopfläuse besonders gerne tummeln (beispielsweise Kopfhaar, Bereich um die Ohren oder im Nacken). Der intensive Blick stellt sicher, dass die Kopfläuse als solche erkennt werden. Wenn Sie dennoch Zweifel haben, suchen Sie besser einen Arzt auf oder gehen in die Apotheke, um endgültig Klarheit zu erhalten.

Im Anschluss sollte die Behandlung erfolgen, die sich bei Kopfläusen in der Regel aus mehreren Maßnahmen zusammensetzt: Allen voran gilt die Verwendung eines Läusekamms als zielführend, da er besonders viele, engstehende Zinken hat und sich so beim Kämmen ein Großteil der ungeliebten Tierchen beseitigen lässt. Die Anwendung muss dabei in regelmäßigen Abständen geschehen und wiederholt werden – Details dazu finden Sie im jeweiligen Beipackzettel. Daneben kommen medizinische Shampoos und/oder Spülungen zur Behandlung von Kopfläusen zum Einsatz. Zur Sicherheit empfiehlt sich jedoch auch hier eine Wiederholung der Anwendung. Nach wenigen Tagen sollte mit diesen Methoden die Probleme mit den Kopfläusen wieder der Vergangenheit angehören.