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| 09:47 Uhr

Sehschwäche
Kontaktlinsen-Mythen

FOTO: Flickr Kontaktlinse Mirko Waltermann CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Sehschwäche - einige von ihnen tragen lieber Kontaktlinsen statt einer Brille. Im Netz gibt es zahlreiche Seiten, die über die Handhabung informieren.

Leider verirren sich hier oft auch Mythen und Halbwahrheiten unter die Fakten. Wir klären heute auf, welche Mythen über Kontaktlinsen nicht stimmen.

Vorsicht bei Linsen aus dem Internet

Oft wird davor gewarnt, Kontaktlinsen im Internet zu kaufen. Zu groß sei die Gefahr, an gefälschte Produkte zu geraten, die aus minderwertigem Material bestehen, wodurch die Augen beschädigt werden könnten. Doch wer auf seriöse Anbieter wie Brille24 setzt, kann bedenkenlos per Mausklick die passenden Kontaktlinsen nach Hause bestellen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, vor dem ersten Einsetzen einen Augenarzt aufzusuchen, der die Augen untersucht, eine Verträglichkeit oder Unverträglichkeit der Haftschalen feststellt und die richtigen Korrekturwerte ermittelt. Gibt der Arzt sein Einverständnis, können die Linsen problemlos bei seriösen Online-Optikern bestellt werden.

Die Linse kann hinter das Auge rutschen

Ein Mythos, der sich unter Kontaktlinsenträgern hartnäckig hält, ist die Behauptung, dass die Kontaktlinse hinter das Auge rutschen könne, ohne sie wieder entfernen zu können. Das stimmt nicht - denn durch Muskelgewebe und Sehnen ist der Augapfel abgeschlossen. Es ist nicht möglich, dass ein Fremdkörper dahinter verschwindet. Allerdings kann die Linse unter dem oberen Lid verschwinden. Diese bekommt man aber ganz leicht wieder hervor, indem man entweder die Haftschale durch das Oberlid hindurch nach vorn schiebt oder das Oberlid nach oben zieht, gleichzeitig nach unten schaut und somit die Linse mit dem Finger entfernen kann.

Kontaktlinsen über Nacht tragen ist kein Problem

Kontaktlinsen sollten jeden Tag vor dem Schlafengehen herausgenommen werden, da sich die Augen erholen müssen. Wie lang Linsen maximal getragen werden dürfen, hängt sowohl von der Linse selbst, aber auch von der Beschaffenheit des Auges ab. Während harte Linsen bis zu 18 Stunden getragen werden dürfen, sollten weiche Linsen und Tageslinsen nach acht bis zehn Stunden herausgenommen werden.

Das Tragen von Kontaktlinsen schränkt den Stoffwechsel des Auges ein. Die Haftschale verhindert, dass Nährstoffe das Auge erreichen und dass Zellausscheidungen wegtransportiert werden. Daher sollten Kontaktlinsenträger ihren Augen wenigstens über Nacht eine Auszeit gönnen und die Linsen in der Zeit reinigen, indem sie sie in eine sterile Kochsalzlösung lagen.

Kontaktlinsenträger benötigen keine Brille mehr

Viele Kontaktlinsenträger entscheiden sich deshalb gegen eine Brille, weil sie sich mit Sehhilfe auf der Nase unattraktiv finden, andere wiederum finden Linsen einfach praktischer. Ganz gleich, aus welchen Gründen zu den Haftschalen gegriffen wird, sollte jeder Linsenträger eine Ersatzbrille zu Hause haben.

So sollten sich die Augen vor dem Schlafengehen circa eine Stunde lang erholen können. Des Weiteren sollte auf Kontaktlinsen unbedingt verzichten, wer stark erkältet ist oder an einer Augeninfektion oder gereizten Augen leidet. Sonst drohen schlimme Augeninfektionen, die sogar das Augenlicht gefährden können.

Foto: Flickr Kontaktlinse Mirko Waltermann CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten