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| 13:21 Uhr

Kieferorthopädie für Kinder - worauf sollte man achten?

Das Thema des Zahnarztbesuches sorgt allein bei vielen Erwachsenen bereits für ein flaues Gefühl im Magen und schwitzige Hände. Einige Menschen haben sogar panische Angst vor kieferorthopädischen Behandlungen. Allerdings handelt es sich hierbei auch um einen Prozess, der bereits für Kinder früher oder später relevant wird. Deshalb ist es wichtig, bereits in jungen Jahren einige Dinge zu berücksichtigen, um den Besuch in der Kieferorthopädie so angenehm wie möglich zu gestalten. So kann im besten Fall sogar eine spätere Angst vor dem Zahnarzt verhindert werden.


Die ersten Besuche beim Kieferorthopäden
Die ersten Besuche beim Kieferorthopäden können bereits darüber entscheiden, welche Einstellung ein Kind gegenüber der Kieferorthopädie entwickelt. Dafür ist es zunächst einmal besser, wenn nicht erst dann ein Besuch stattfindet, sobald Probleme auftreten. Einerseits wird das Kind so nicht direkt mit schmerzhaften oder unangenehmen Behandlungen konfrontiert, sondern erlebt einige Kontrollbesuche, die im Optimalfall gar nicht schlimm sind. Andererseits sorgt die regelmäßige medizinische Überwachung dafür, dass mögliche Probleme häufig bereits frühzeitig erkannt und bekämpft werden können. Je früher das Problem erkannt wird, umso kürzer und weniger unangenehm ist normalerweise auch die Folgebehandlung. Außerdem sollten dem Kind nicht von vornherein eigene negative Erlebnisse und Assoziationen vermittelt werden. Eltern sollten den Besuch so neutral und emotionslos wie möglich behandeln. Das hilft dem Kind, seine eigenen Erfahrungen zu sammeln.

Natürlich ist es auch wichtig, dass eine möglichst angenehme Atmosphäre geschaffen wird. Gerade Kieferorthopäden, die auf Kinder spezialisiert sind , sollten hier eine Menge Erfahrung haben. Nicht selten sind sie auch einfühlsam und vorsichtig im Umgang mit den Kindern. Schließlich wissen auch sie um die Bedeutung der Behandlung für die Kinder. Soziale Kompetenz ist einer der wichtigsten Faktoren, um einerseits gut vermitteln zu können, was gemacht und wie behandelt wird, andererseits aber auch möglichst auf die Wünsche und Ängste der kleinen Patienten einzugehen.

Prävention kann schwerere Konsequenzen verhindern

Noch viel wichtiger als die Gewöhnung des Kindes an die Kieferorthopädie ist jedoch die eigene Vorbeugung. So kann eine Vielzahl zahnmedizinischer Probleme von vornherein verhindert oder abgemildert werden. Das beginnt bereits beim Stillen. Wenn zunächst gestillt wird, zieht das den noch recht weit hinten gelegenen Unterkiefer weiter nach vorne, was die natürliche Entwicklung fördert. Fläschchen und Schnuller sollten spätestens mit dem dritten Lebensjahr nicht mehr genutzt werden. Außerdem sollten bereits früh mit dem Kind Putzübungen für die eigenen Zähne durchgeführt werden. So wird es zeitnah an eine gute Mundhygiene

herangeführt und kann selbst dazu beitragen, seine Zähne möglichst gesund zu halten.