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| 16:01 Uhr

Heuschnupfensaison beginnt: Tipps gegen die lästige Allergie

FOTO: Michael Krause (13976832)
So schützt man sich im Frühling gegen Pollen Der Frühling ist da – und mit ihm die ersten Baumpollen der Erle und der Haselnuss. Ab Ende März blüht auch schon die Birke und trübt die Freude vieler Allergiker über den Beginn der warmen Periode. Schnupfen, Kribbeln, Husten, gerötete Augen: Die Volkskrankheit Pollenallergie schlägt dieses Jahr besonders heftig zu und erschwert das Leben vieler Menschen. Allergikern steht ein schwieriges Jahr bevor. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) erwartet in dieser Saison eine deutlich intensivere Belastung durch die Birken- und Gräserpollen als noch vor einem Jahr. Auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes kann man sich über die aktuelle Pollenflugvorhersage informieren.

Wenn das Immunsystem reagiert

Dringen Allergene durch die Schleimhäute in den Körper ein, reagiert das Immunsystem von Allergikern darauf höchst empfindlich und setzt übermäßige Mengen Histamin frei. Der Signalstoff verursacht die bekannten Symptome wie Juckreiz, Niesattacken, Anschwellen der Schleimhäute und Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Bei Fieber und Schüttelfrost handelt es sich aber vermutlich um eine Erkältung. Ein Besuch beim Arzt bringt Gewissheit. Die Heuschnupfensymptome sind bei jedem Allergiker unterschiedlich stark ausgeprägt. Die einen spüren nur ein leichtes Kribbeln in den Augen, andere wirft die Allergie komplett aus der Bahn. Doch unbehandelt kann die Empfindlichkeit gegenüber den Allergenen von Jahr zu Jahr zunehmen und die Symptome intensivieren. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für Kreuzallergien.

Was hilft?

Antihistaminika sind die Retter in der Not. Sie beruhigen das Immunsystem, indem sie die Freisetzung des Botenstoffs Histamin hemmen und helfen so, Allergiesymptome zu bekämpfen. Antiallergiker mit Wirkstoffen wie Cetirizin oder Loratadin sind in Apotheken frei verkäuflich. Im Sortiment der Online-Apotheke Juvalis zum Beispiel finden sich antiallergische Augentropfen, Nasensprays und homöopathische Tabletten zur Behandlung der Atemwege. Heuschnupfenmedikamente sollten jedoch, wie auch andere Arzneimittel, nicht über einen längeren Zeitraum ohne Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Bei schweren Allergien kann der Arzt außerdem entzündungshemmende Präparate auf Cortisol-Basis verordnen. Am besten ist, den Kontakt mit Allergenen so gut wie möglich zu vermeiden. Abends sollten die Haare gewaschen werden, da die Pollen sich dort über den Tag ansammeln. Orte mit einer hohen Konzentration an allergieauslösenden Pflanzen sollten Allergiker nach Möglichkeit meiden. Da Birkenpollen allerdings bis zu 20 Kilometer weit fliegen können, ist dies nicht immer möglich.

Wichtig: frühzeitige Behandlung durch einen Arzt

Wer einen Verdacht auf Heuschnupfen hat, sollte unbedingt einen Allergologen aufsuchen, da ein unbehandelter Heuschnupfen zu Pollenasthma führen kann. Am Anfang der Behandlung steht eine umfassende Allergiediagnostik, wobei die Auslöser und die Intensität der Allergie über einen Haut- und Bluttest festgestellt werden. Daraufhin werden individuelle Maßnahmen zur gezielten Behandlung der Allergene festgelegt. Allergietests werden vor oder nach der Pollensaison durchgeführt. Als erfolgsversprechend gegen Heuschnupfen und andere Allergien gilt die Hyposensibilisierungstherapie. Bei dieser Immuntherapie werden dem Körper nach und nach die jeweiligen Allergene mit steigender Dosierung zugeführt. So soll der Körper gegen die Allergieauslöser unempfindlich gemacht werden. Auch mit der Hyposensibilisierung kann erst nach der Pollensaison begonnen werden.