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| 16:45 Uhr

Heuschnupfen – beschwerdefrei in den eigenen vier Wänden

FOTO: Michael Krause (13976832)
So schön der Frühling mit knospenden Blumen, zwitschernden Vögeln sowie längeren und wärmeren Tagen ist, so schwer ist diese Jahreszeit für einige Menschen zu ertragen: Wer unter Heuschnupfen leidet, sieht dem Ende des Winters meistens mit Schrecken entgegen. Wenn die Pollen wieder fliegen, fühlen sich die Betroffenen vor allem in den eigenen vier Wänden wohl. Wer einige Ratschläge berücksichtigt, lässt die Pollen draußen und ist zuhause frei von lästigen Beschwerden.

6 Tipps für eine freie Nase

Besonders wichtig ist für Pollen-Allergiker, dass schon das Haus an sich einen guten Schutz vor Pollen bietet. Zum einen lässt sich das durch eine moderne Lüftungsanlage erreichen. Sie bewirkt, dass die von außen zugeführte Luft gefiltert wird und dadurch keine Pollen ins Innere gelangen. Lüftungsanlagen lassen sich sowohl beim Bau eines Eigenheims installieren, aber auch in Altbauten oder bestehende Häuser einbauen. Möglich ist es ebenso, nur einzelne Zimmer mit einer solchen Anlage auszustatten.
Wer nicht darauf verzichten will, im Frühling und Sommer die Fenster weit zu öffnen und die frische Brise zu genießen, braucht als Allergiker Pollenschutzgitter. Sie werden wie Fliegengitter vor dem Fenster angebracht und verhindern durch die feine Verarbeitung, dass Pollen in die Zimmer fliegen. Außerdem haben sie den zusätzlichen Vorteil, gleichzeitig Insekten fernzuhalten.
Hilfreich ist es ebenso, nur zu bestimmten Tageszeiten zu lüften: Nachts oder morgens ist die Belastung der Luft geringer als am Tag. Ein starker Regenschauer wäscht die Luft sozusagen rein, sodass auch währenddessen oder danach die Zeit genutzt werden kann, um zu lüften.
Vor allem in Altbauten bietet es sich an, die Dichtungen von Fenster und Türen zu überprüfen. Mit dem bloßen Auge mag eine fehlerhafte Dichtung an der Tür nicht festzustellen sein, trotzdem können sich die winzigen Pollen durch die schadhaften Stellen einen Weg ins Innere bahnen. Für einen Test reicht ein Blatt Papier aus, das in Fenster oder Tür eingeklemmt wird. Ist die Dichtung in Ordnung, lässt sich das Papier nicht herausziehen. Lässt es sich hingegen leicht bewegen, ist es höchste Zeit, die Dichtung auszutauschen.
Wer den Eindruck hat, dass sich im Haus viele Pollen befinden, greift gerne zum Staubsauger, um dem Schrecken ein Ende zu bereiten. Mit einem herkömmlichen Staubsauger können sich die Symptome jedoch noch verschlimmern, weil dadurch die Pollen in der Luft umhergewirbelt werden. Wichtig ist es, Staubsauger zu benutzen, die mit einem Hepa-Filter ausgestattet sind und dies dadurch vermeiden.
Um das Haus möglichst frei von Pollen zu halten, ist es ratsam, direkt nach dem Betreten im Eingangsbereich die Straßenkleidung auszuziehen und in einen Hausanzug zu schlüpfen. Die Haare draußen mit einer Mütze zu schützen, anschließend mit einem Staubkamm zu kämmen oder spätestens vor der Schlafenszeit zu waschen, sind Maßnahmen, die zusätzlich zu empfehlen sind. Vor allem das Schlafzimmer sollte dadurch möglichst frei von Pollen gehalten werden, um einen erholsamen Schlaf zu garantieren.