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| 10:53 Uhr

Functional Fitness – die richtigen Übungen für die Alltagsmuskeln

FOTO: Albia Media GmbH
Gesundheit. Der neue Trend Functional Fitness setzt sich immer mehr durch, vor allem bei gesundheitsbewussten Menschen. An der Kraftmaschine im Fitnessstudio werden nur einzelne Muskeln gefordert, im Gegensatz dazu trainieren die Übungen beim Functional Fitness den gesamten Körper.

Auf diese Weise kann jeder bequem zu Hause trainieren , entweder nur mit dem eigenen Körpergewicht oder mit den dazu gehörigen Hilfsmitteln. Statt Gewichte an Kraftmaschinen werden nun Medizinbälle gestemmt. Diese neue Trainingsform baut auf natürlichen Bewegungsabläufen auf, die Teilnehmer üben mit einem minimalen Aufwand bezüglich der Ausstattung. Dabei hat eine saubere Ausführung der Übungsabläufe oberste Priorität, genauso wie eine ausreichende Aufwärmphase. Aufgrund der einfachen Ausübungsweise und der nachhaltigen Auswirkungen, hat dieser neuartige Fitnesstrend das Potenzial, auch auf lange Sicht zu bestehen. Es ist kein komplizierter Parkour an Geräten erforderlich, sodass sich eine Trainingseinheit problemlos im Alltagsleben unterbringen lässt, auch nach einem späten Feierabend.

Functional Fitness und seine Grundlagen

Im Gegensatz zum Gerätetraining, bei dem einzelne Muskeln isoliert gekräftigt werden, trainiert Functional Fitness ganze und zusammenhängende Muskelgruppen, diese tragen auch die Bezeichnung Muskelschlingen. Darüber hinaus werden auch komplexe Bewegungsabläufe und die Verbesserung der Koordination bei den Übungen integriert. Das macht Sinn, da bei den Bewegungen im Alltagsleben oder beim Sport immer mehrere Muskeln zur gleichen Zeit aktiv sind, in Kombinationen mit den dazugehörigen Gelenken und Sehnen. Auf diese Weise stärkt diese Trainingsart alle Muskelgruppen, die eng zusammenarbeiten. Des Weiteren erhöht sich die Stabilisierung der Muskelansätze, Gelenke und Sehnen. Dergestalt lassen sich Bewegungsabläufe nachhaltig optimieren und das Verletzungsrisiko extrem reduzieren, welches beim herkömmlichen Gerätetraining sehr hoch ist. Functional Fitness eignet sich auch ideal als Ergänzung zu vielen anderen Sportarten, wenn gezielt bestimmte Muskelgruppen gestärkt werden sollen.

Praktische Hilfsmittel für das Functional Fitness

Regelmäßige Bewegung und Sport fördern die Gesundheit, dadurch lassen sich viele Krankheiten beim Bewegungsapparat verhindern. Aufgrund von einseitiger Belastung in der Arbeit und im Alltag, leiden viele Menschen oft unter Rückenschmerzen. Wer seinen Körper häufig trainiert, der kann diesen schmerzhaften Problemen vorbeugen. Beim Functional Fitness wird der Körper definiert und gestärkt, bei vielen Übungen genügt das eigene Gewicht. Für den Anfang reichen bequeme und atmungsaktive Sportkleidung und eine rutschfeste Trainingsunterlage komplett aus. Wer sich im Laufe der Zeit steigern möchte, der kann zu Hilfsmitteln greifen. Dazu gehören unter anderen das Theraband, der Medizinball und der Schlingentrainer. Ergänzend dazu gibt es Kugel-, Kurz- und Langhanteln zur Auswahl. Praktische Kettlebells lassen sich wie Kurzhanteln verwenden, aber dank des massiven Griffs einfach schwingen. Für das anspruchsvolle Cross Training stehen Sprungkästen und Push Up Bars bereit. Auf der Webseite von Gorilla Sports gibt es ein breites Produktangebot, mit dem sich die Trainingseinheiten beim Functional Fitness perfekt ergänzen lassen.

Übungsabläufe beim Functional Fitness

Beim Üben an einem feststehenden Gerät stabilisiert dieses den Körper bei der Abfolge, im Alltagsleben fehlt eine solche Unterstützung. Dabei spielt das Körperzentrum, der Rumpf, eine entscheidende Rolle. Dieser Bereich ist der hauptsächliche Stabilisator des menschlichen Körpers. Für eine permanente Stärkung finden beim Functional Fitness viele Übungen stehend auf beiden Beinen statt. Dadurch stabilisiert sich nachhaltig die Hüfte, mit positiven Auswirkungen auf das Hüftgelenk. Aber auch die Knie- und Fußgelenke profitieren von den Übungsabläufen. Speziell im Alter leiden viele Menschen unter schmerzhaften Entzündungen in diesen Regionen, die oft Operationen und künstliche Gelenke nach sich ziehen. Deshalb ist Vorbeugen die richtige Devise, starke Muskeln und frei bewegliche Gelenke erhalten die Gesundheit. Ausschlaggebend sind ebenfalls eine tief gehende Bauchmuskulatur und stabile Schulterblätter, damit der Köper dauerhaft aufrecht stehen und sitzen kann. Zu den schwerpunktmäßigen Übungen gehören die klassischen Liegestütze, Ausfallschritte und Kniebeugen, die in Variationen und mit Hilfsmitteln ausgeübt werden. Die einzelnen Übungen sollten zu einem Zirkeltraining zusammengefasst, in der gewünschten Zeitspanne absolviert und dann in Sets wiederholt werden. Mit zunehmendem Trainingsverlauf werden die Übungsabläufe immer anspruchsvoller.