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| 10:30 Uhr

Die Blase stärken:
Für ein gutes Lebensgefühl

Wenn die Blase geschwächt ist, ist das für die meisten Menschen eine große Einschränkung im Alltag. Die Beschwerden einer kranken Blase können von Stechen und Brennen beim Wasserlassen bis zur Inkontinenz reichen. Glücklicherweise lässt sich die Blase effektiv stärken. Eine vielseitige Ernährung, gezieltes Beckenbodentraining und Nahrungsergänzungsmittel unterstützen den Körper dabei. Lesen Sie hier die wichtigsten Tipps für eine gesunde Blase.

Die Blase als Problemzone

Die gesunde Balance und Funktion der Blase können durch viele Faktoren gestört werden. Häufig ist eine Blasenentzündung oder eine Inkontinenz die Ursachen für Beschwerden. Eine Blasenentzündung wird meist durch Bakterien aus dem Darm verursacht, die in Harnröhre und Blase gelangen. Finden Sie hier die wichtigsten Informationen zu Blasenentzündungen. Eine Harninkontinenz entsteht meist durch eine hormonelle Umstellung während der Schwangerschaft oder den Wechseljahren, einen altersbedingten Muskelabbau im Beckenbereich oder auch als Folge von Übergewicht.

Tipps für eine gesunde Blase

Äußere Einflüsse wie Stress, Unterkühlung, falsche Ernährung oder zu wenig Flüssigkeit greifen die Blase an. In Kombination mit einer schwachen Beckenbodenmuskulatur oder hormonellen Umstellungen wird die Blase schnell zur Problemzone. Durch einen gesunden Lebenswandel können Sie die Blase wieder stärken. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und ein regelmäßiges Beckenbodentraining.

Eine starke Blase dank Beckenbodentraining

Wenn eine geschwächte Muskulatur des Beckenbodens durch Schwangerschaft, Alter, hormonelle Umstellung oder Übergewicht die Ursache für die Blasenprobleme ist, hilft ein regelmäßiges Training der Beckenbodenmuskulatur dabei, die Blase zu stärken. Die Beckenbodenmuskulatur stabilisiert Bauch- und Beckenraum und unterstützt Harnröhre und After. Sind die Muskeln geschwächt, kann der Urinaustritt oftmals nicht mehr kontrolliert werden.

Beckenbodentraining ist eine Kombination aus richtiger Atmung und An- bzw. Entspannung der Muskulatur. Da man die Beckenbodenmuskulatur weder sieht noch spürt, ist es anfangs nicht ganz leicht, diese zu trainieren. Um ein Gefühl für die Beckenbodenmuskulatur zu bekommen, kann der Urinstrahl bewusst unterbrochen werden – neben dem Schließmuskel für die Harnröhre wird dabei auch die Beckenbodenmuskulatur angespannt. Beckenbodentraining ist je nach Ursache für die geschwächte Muskulatur individuell. Daher ist ein gezielter Kurs oder eine Behandlung bei einem Physiotherapeuten sinnvoll, um den Einstieg in das Training zu finden und die Blase zu stärken.

Die Blase durch Ernährung stärken

Eine gesunde Ernährung mit säurearmen Lebensmitteln hilft dabei, die Blase nicht zu reizen. Eine übersäuerte Blase bietet Angriffsflächen für Bakterien und führt zu häufigem Harndrang. Der Verzicht auf Orangen, Limette, Grapefruits oder Tomaten, aber auch auf Kaffee und Alkohol, sorgt für ein basisches Klima in der Blase und hilft bei Inkontinenz und häufigen Blasenentzündungen. Cranberrys und Meerrettich stärken die Blase gegen Bakterien. Während eine Blasenentzündung schneller heilt, wenn die Blase häufig gespült wird, können harntreibende Lebensmittel bei einer Inkontinenz eher belastend sein. Wer also unter einer Blasenschwäche und Inkontinenz leidet, verzichtet besser auf harntreibende Gemüsesorten wie Spargel, Wirsing oder Rotkohl. Natürlich sollten Sie aber auch bei Inkontinenz ausreichend Wasser und Kräutertee trinken.