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| 11:40 Uhr

Rauchen, Dampfen, Aufhören?
Der neue Umgang mit der Freude am Rauchen - was ein Vaporisator kann

FOTO: pixabay.com / aamiraimer
Das Rauchen ist für viele Raucher in der Lausitz von einer Lust zu einer Last geworden. Ritt früher noch der bekannte Marlboro-Mann cool qualmend in den Sonnenuntergang und galten die Glimmstängel als hipp und lässig, ist der blaue Dunst heute an den meisten öffentlichen Plätzen verpönt. Erst recht in Innenräumen, wo es zum Tabu geworden ist, sich ein kleines Zigarettchen zu gönnen.

Ähnlich wie das Koffein ist Nikotin eine Alltagsdroge, die den einen mehr, den anderen weniger süchtig machen kann. Doch wer merkt, dass er mit dem Rauchen nicht aufhören kann, obwohl er es gern möchte, für den können neue Produkte auf dem Markt eine gute Alternative sein.

Die Nikotinsucht mit einer E-Zigarette bekämpfen

Vor einigen Jahren gab es eine überraschende Wendung: die sogenannten E-Zigaretten eroberten den Markt und brachten eine neue Art des Rauchens mit sich, das nun Dampfen heißt. Dabei wird eine Flüssigkeit verdampft, die neben Nikotin auf Wunsch auch Aromen enthält. So konnte man mit einem ganz ähnlichen Gefühl wie bei einer Zigarette inhalieren und Dampf ausatmen, bekam die gewünschte Dosis Nikotin und roch angenehm nach Pfefferminze oder Erdbeere. Das Schöne: die vielen Nebenstoffe im Tabak wie Teer und ähnliche schädliche Substanzen, die bei der Verbrennung entstehen, sind bei dieser Methode gar nicht enthalten. Das Dampfen ist also gesünder als das Rauchen. Und die E-Zigarette wurde für viele Lausitzer ein einfacher Ausstieg aus der Niktoinsucht. Man kann die Menge des enthaltenen Nikotins nämlich nach Belieben variieren, bis man ein Liquid verwendet, das gar kein Nikotin mehr enthält. Ist die Sucht erst einmal überwunden, bleibt nur die Freude am Rauchen, der man nun auf eine ganz neue Art frönen kann.

Der Vaporizer - Lust auf Kräuter und Genuss

Manche Nutzer haben bereits die Faszination entdecken können, Kräuter wie Salbei, Lavendel oder Pfefferminzeblätter zu "rauchen". Dabei werden diese Kräuter erhitzt, ohne sie zu verbrennen, was in einem Vaporisator durch heiße Luft geschieht. Wenn keine Verbrennung erfolgt, gibt es auch keinen Teer oder andere schädliche Stoffe, die sich in der Lunge festsetzen können. Es werden einfach nur die Wirkstoffe aus den Kräutern gelöst, was sogar noch gesünder ist als das Dampfen, bei dem immerhin auch chemische Substanzen zum Einsatz kommen.

Kräuter auch ganz ohne Rauchen genießen

Kräuter liegen in der Regel in fester Form vor und können nicht inhaliert werden, ohne sie zu verbrennen. Meistens geschieht das in Verbindung mit Tabak, was zu Husten, Kopfschmerzen und anderen unerwünschten Nebenwirkungen führen kann. Der Vaporisator schmilzt die Kräuter und löst dadurch die Wirkstoffe aus ihnen heraus. Ohne Gestank, ohne Rauch, ohne Nebenwirkungen.

Es stehen ganz verschiedene Geräte zur Auswahl

Bei der Wahl des passenden Vaporisators muss ein Nutzer sich entscheiden. Möchte er das Gerät allein verwenden oder gemeinsam mit anderen der Lust am Dampfen frönen? Es gibt Tischgeräte, die man nur zu Hause verwenden kann, ebenso wie kleine Vaporisatoren, die ganz ähnlich wie eine Zigarette oder E-Zigarette gehandhabt werden. Die großen Geräte für den Tisch sind ähnlich wie eine Shisha und perfekt für das gesellige Dampfen geeignet. Hierbei werden allerdings deutlich mehr Kräuter eingefüllt wie bei einem kleinen Pen-Gerät. Dadurch dauert das Aufheizen auch länger, in der Regel mehr als zehn Minuten. Ein kleines Handgerät ist hingegen in wenigen Momenten startklar.

Was muss ein guter Vaporisator leisten?

Ein guter Vaporisator schafft einen nicht ganz einfachen Spagat, und zwar den zwischen "zu heiß" und "nicht heiß genug". Wird nämlich nicht ausreichend Hitze erzeugt - und zwar während der ganzen Zeit der Nutzung - dann können die ätherischen Öle nicht aus den Kräutern gelöst werden. Wird das Gerät hingegen zu heiß, dann kann es zu einer unerwünschten Verbrennung kommen. Das ist nicht nur schlechter für die Gesundheit, die Kräuter sind dann eventuell auch nicht mehr zu verwenden.

Je nach Verwendung ist auch die Laufzeit des Akkus von Belang. Das Gerät funktioniert elektrisch und ist natürlich von der Stärke des Akkus abhängig, der regelmäßig aufgeladen werden muss.

Die Kosten

Die Kosten eines Vaporisators sind in der Regel etwas höher, als es bei Zigaretten oder auch einer E-Zigarette der Fall ist. Das liegt an den hohen Anforderungen, die ein qualitatives Gerät erfüllen muss. Dafür profitieren Nutzer von den geringeren Folgekosten, denn es muss kein Liquid und natürlich auch kein Tabak gekauft werden. Auch keine Blättchen oder sonstiges Zubehör. Insofern wird man auf Dauer sparen und tut auch seiner Gesundheit etwas Gutes.

Fazit:

Die klassische Art des Rauchens mag für viele Menschen mittlerweile verpönt sein, doch es gibt Wege für einen neuen Genuss. Neben den E-Zigaretten, bei denen ein mehr oder weniger Nikotin enthaltendes und aromatisiertes Liquid verdampft wird, sind auch die Vaporisatoren auf dem Vormarsch. Mit ihnen lassen sich Kräuter verdampfen, ohne sie zu verbrennen, was durch die Einwirkung von heißer Luft passiert. Das ist nicht nur gut für die Gesundheit, es fördert auch die Geselligkeit, wenn man zu einem Gerät greift, das von mehreren Nutzern gleichzeitig verwendet werden kann.